Stromstärke
19. April 2008Die elektrische Stromstärke (I) wird in Ampere (A) gemessen. Sie gibt Aufschluss über die Anzahl der sich in Bewegung befindlichen Ladungsträger.
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Die elektrische Stromstärke (I) wird in Ampere (A) gemessen. Sie gibt Aufschluss über die Anzahl der sich in Bewegung befindlichen Ladungsträger.
Beim Erwerb eines Strompakets verpflichtet sich der Käufer, eine bestimmte Menge Strom zu kaufen. Diese Strommenge ist im Voraus zu bezahlen. Da das Guthaben bei Nichtverbrauch verfällt und der Strom im Falle des Mehrverbrauchs um einiges teurer wird, sollte das Paket nur von Klienten erworben werden, die gleichmäßig elektrische Energie verbrauchen.
Mithilfe eines Strommessgeräts kann der Verbraucher feststellen, welche Apparate in seinem Haushalt sehr energieverschwendend arbeiten. Auf diese Weise können Stromfresser enttarnt und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
Strommakler arbeiten im Auftrag ihrer Kunden, für die sie einen günstigen Stromanbieter ausfindig machen. Ist der Kunde zufrieden, erfolgt die Vermittlung an den Anbieter und der Makler erhält Provision.
Stromhändler verkaufen den Strom, den sie zuvor beim Stromerzeuger erworben haben, an die Kunden weiter. Um einen Gewinn zu erzielen wird der Preis, den der Händler beim Erzeuger zahlen musste, für den Kunden erhöht.
Stromerzeuger nutzen Primärenergieträger (sowohl regenerative Energiequellen als auch fossile Ressourcen) für die Stromherstellung. Ziel dabei ist es, die Verbraucher mit Energie zu versorgen.
Auf der Strombörse offerieren Stromanbieter ihre Produkte, welche sich vom Zeitumfang her unterscheiden. Die Preise sind dabei an die aktuell geltenden Gebühren angelehnt.
Den Vorgang, bei dem sich Ladungsträger (z. B. Ionen oder Elektronen) in eine bestimmte Richtung bewegen, bezeichnet man als Stromfluss.
Die Steinkohleeinheit gibt an, wie viel Energie in einer Tonne Steinkohle steckt. Auf diese Weise wird der Energieverbrauch angegeben. 1 SKE = 8.138,9 kWh bzw. 29,3 GJ.
In den letzten Jahren hat sich die weltweite Nachfrage nach Steinkohle verstärkt, was zu einer Zunahme der Produktion führte. Vor allem China und die USA zählen zu den Spitzenreitern der Steinkohleproduktion. Weit dahinter folgen Staaten wie Indien, Australien und Südafrika. Auch in Deutschland nimmt der Abbau des „schwarzen Goldes“ einen wichtigen – wenn auch keinen global bedeutsamen – Stellenwert ein. Hier wird der primäre Energieträger Steinkohle vorrangig zur Stromerzeugung, als Brennstoff für die Wärmeerzeugung und in der Stahlindustrie verwendet.
Zukünftige Schwierigkeiten des Steinkohlebergbaus werden im Wettbewerb mit anderen fossilen Ressourcen gesehen. Außerdem stellt die hohe CO2-Emission, welche nur durch die Anschaffung kostspieliger Technologien eingeschränkt werden kann, ein wachsendes Problem dar. Trotz dieser Bedenken wird wohl in naher Zukunft eine Energieversorgung ohne Steinkohle nicht realisierbar sein.