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EgON berichtet Stromews von Stromanbieter und alles Sonstiges über Strom

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August 2008

Stromkosten senken

   Sonntag, den 31. August 2008

Wenn es um das Thema Stromkosten senken und dessen Einsparung geht, wissen die meisten Menschen zwar, dass sie ihr Verhalten ändern könnten, finden allerdings nicht den richtigen Ansatzpunkt. Kaum jemand hat einen Überblick über sein eigenes Verbrauchsverhalten in Bezug auf den Strom. Dies liegt zum einen daran, dass kaum etwas ohne die Zuhilfenahme der Energie funktioniert und zum anderen daran, dass die Stromzähler, welche sich in jedem Haushalt befinden, darüber keinen Aufschluss geben. Sie zeigen lediglich den Gesamtverbrauch an. Das ist jedoch nicht hilfreich bei dem Versuch, sein Verhalten zu ändern. Diesen Umstand hat auch die Bundesregierung erkannt und einen Gesetzesentwurf verabschiedet, nach welchem ab dem Jahr 2010 alle Neubauten mit einem intelligenten Stromzähler ausgestattet werden müssen. Zusätzlich werden die Energieversorger ab dem Jahr 2011 dazu verpflichtet, ihre Tarife zu ändern. Diese sollen dann, abhängig von der Tageszeit, unterschiedliche Preise umfassen. Auch das allgemeine Energieangebot wird dann einen entscheidenden Einfluss auf die jeweiligen Preise haben. Das Ziel besteht demnach darin, anhand von flexiblen Tarifen und intelligenten Stromzählern die Bilanz in Bezug auf den Energieverbrauch sowohl von den Verbrauchern als auch von den Versorgern zu verbessern. Die dafür benötigten Zähler sollen computergesteuert funktionieren. Sie erheben die Verbrauchsdaten in regelmäßigen Abständen elektronisch und senden die Daten dann an die einzelnen Versorgungsunternehmen. Den Kunden werden daraufhin die einzelnen Übersichten über ihr Verbrauchsverhalten zur Verfügung gestellt. Diese können sich somit selber überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen.

Von diesem Vorgang werden jedoch nicht alle Unternehmen profitieren können. Yello Strom, ein EnBW-Tochterunternehmen, ist den strengen Regularien des Strommarktes unterworfen, da die Firma kein eigenes Netz betreibt. Der Strom muss nach einem Standard-Last-Profil in das allgemeine Netz eingespeist werden. Der Nachteil besteht darin, dass der Vorgang unabhängig vom eigentlichen zeitlichen Verlauf des Nutzerverhaltens abläuft. Das heißt, zu jeder Zeit wird eine vorgegebene Menge an Strom eingespeist, egal ob die Verbraucher diese Menge zu diesem Zeitpunkt wirklich nutzen oder nicht. Größere Unternehmen, die über ein eigenes Netz verfügen, sind diesen Regularien nicht unterworfen, so der Yellow Strom Geschäftsführer Martin Vesper. Aus diesem Grund verläuft das geplante Pilotprojekt, einen Preisunterschied zwischen Tag- und Nachtstrom anzubieten, nicht wie geplant. Es kann lediglich ein Preisunterschied von einem Cent realisiert werden. Das Projekt soll im kommenden Herbst anlaufen und die Vermarktung eines von der DSL-Kommunikation unterstützten Produktes umfassen. Wegen der Benachteiligung gegenüber anderen Unternehmen, sei man bereits mit der Bundesnetzagentur im Gespräch. Wie sich diese Form des Stromkosten senken anlässt und ob es sich um ein effektives Konzept handelt, wird sich spätestens in den Jahren 2010/11 zeigen.

Strompreis

   Freitag, den 29. August 2008

Wer denkt, Preiserhöhungen für Energie, vor allem für Strom, seien ein ausschließlich innerdeutsches Problem, mit welchem sich nur die Bürger zu befassen hätten, der irrt gewaltig. In ganz Europa sind Preisanstiege zu verzeichnen. So müssen in Dänemark jetzt sogar schon die größeren Firmen die Sparstrümpfe anlegen.

Es gab vom Monat Mai zum Juni eine Preissteigerung von ca. 25 Prozent. Gründe dafür sind der hohe Energiepreis an sich sowie Lieferschwierigkeiten im windstillen Juni. Da in Dänemark der Großteil der Energie durch Windkraftanlagen gewonnen wird, stellt ein Monat, in dem Flaute herrscht, ein echtes wirtschaftliches Problem dar. So waren die dänischen Energielieferanten auf Importe aus Norwegen und Schweden angewiesen. Dies führte zu zusätzlichen Kosten, die an die größeren Firmen weiter gegeben werden. Haushalte trifft es allerdings nicht ganz so schwer. Sie könnten den größten Preiserhöhungen entgehen. Dass sich allerdings ein für Verbraucher schwieriger Trend im Hinblick auf den Strompreis abzeichnet, kann wohl in keinem Land geleugnet werden. Den meisten bleibt da nur, zu sparen, wo es nur geht. Also: An die Sparstrümpfe, fertig, los.

Strompreis Vergleich

   Mittwoch, den 27. August 2008

Ein unabhängige Verbraucherportal veröffentlichte im vergangenen Monat eine Studie, laut der Verbraucher bei einem Wechsel ihres derzeitigen Stromanbieters bis zu 500 Euro im Jahr sparen können. Allerdings wurden in der Studie den Grund- bzw. Ersatzversorgern jeder Landeshauptstadt Deutschlands die günstigsten Anbieter gegenüber gestellt. Bei diesen ist es laut einer vorangegangenen Studie jedoch nicht immer gewährleistet, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Darauf sollten die Verbraucher also immer achten. Die aktuelle Studie besagt, dass die höchsten Energiepreise in Dresden und in Saarbrücken vorliegen. Am günstigsten hingegen sind Berlin und Hannover.

Der Strompreisvergleich hat ergeben, dass jeder Haushalt bis zu 536 Euro sparen kann. Voraussetzung ist, dass sie sich über günstigere Angebote informieren und dann eigenständig den Tarif wechseln. Dies ist allerdings nicht schwer. Man meldet sich bei dem einen Anbieter an und bei dem anderen ab. Verbraucherschützer raten allerdings davon ab, zu solchen Vertreibern zu wechseln, die eine Vorkasse erwarten.

Damit seien schon viele Verbraucher reingelegt worden. Oft bleiben nach der Zahlung die Lieferungen aus. Man bekäme zwar fast immer Recht, der Aufwand sei dabei aber immens. Wer wirklich einen Wechsel des Stromanbieters plant, sollte sich also stets gut informieren. Möglichkeiten dazu bieten unterschiedliche Verbraucherportale oder auch Foren, in denen Erfahrungswerte aufgeführt werden können. Eine zusätzliche Alternative bieten kostenlose Hotlines.

Stromnetz

   Montag, den 25. August 2008

In Deutschland bahnt sich eine Wende an. Gehofft hatten das viele, doch daran geglaubt haben bisher nur wenige. Das deutsche Stromnetz soll umstrukturiert werden. War es bisher vollständig in der Hand der vier größten Betreiber, Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, so soll es demnächst aufgeteilt werden.

Die EU-Kommission versucht bereits seit zwei Jahren die alte Struktur aufzuweichen, hatte bisher aber nicht gewünschten Erfolg. Doch nachdem der Großkonzern Eon überraschend einen Handel mit der EU eingegangen ist, plant jetzt auch Vattenfall den Verkauf des Netzes. Dass nun die anderen beiden Großversorger verärgert sind, dürfte nur wenig überraschen. Denn schließlich sah der Plan der Energiegroßkonzerne die Gründung einer deutschen Netz AG vor. Dadurch wollten sie der angedrohten Zerschlagung entgehen. Mittlerweile seien alle bemüht, eigene Strategien zu verfolgen.

Ob die Konzerne nun freiwillig verkaufen, versuchen am alten Status festzuhalten oder einen Deal eingehen, die deutsche Stromnetzlandschaft wird sich verändern. Dies bringe vor allem für die Verbraucher und kleinere Firmen Vorteile. Diese hätten endlich die Chance, die vorhandenen Leitungen zu fairen Konditionen zu nutzen und könnten den Wettbewerb auffrischen. Für die Verbraucher erschlösse sich ein breiteres Angebot, ein Vergleich und sich daraus ergebende Wahlmöglichkeiten wären gewährleistet. Wie der Kampf weiter geht, bleibt jedoch abzuwarten.

Stromlieferanten

   Samstag, den 23. August 2008

Was kann man tun, wenn der Wechsel von einem Stromanbieter zu einem anderen nicht funktioniert? Woran kann es liegen? Immer mehr Verbraucherschützer müssen sich in diesen Tagen mit diesen oder ähnlichen Fragen auseinandersetzen. Besonders Kunden, die bei einem neuen Anbieter in Vorkasse gehen, seien gefährdet. Oft handelt es sich um Lockangebote.

Den Verbrauchern wird gegen Vorkasse ein geringerer Preis vorgeschlagen. Doch nicht selten bleiben dann die Lieferungen aus. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Einerseits besteht die Möglichkeit, dass der Wechsel bzw. die Abmeldung beim alten Anbieter nicht richtig funktioniert hat. Ein anderer Grund kann sein, dass der neue Anbieter die Lieferung so lange wie möglich zurückhalten möchte, um zinsfrei mit dem bereits erhaltenen Geld zu arbeiten. Manchmal liegt die Ursache aber auch in einer Firmenpleite. Egal, welche Umstände für Schwierigkeiten verantwortlich sind, ärgerlich sind diese auf jeden Fall.

Denn obwohl die Verbraucher den Strom bereits bezahlt haben, erhalten sie den teuren des alten Anbieters, der Extrakosten verursacht. Verbraucherschützer raten deshalb, einen großen Bogen um die Stromlieferanten zu machen, die mit niedrigeren Kosten aufgrund der Vorkasse werben. Da gilt dann die Regel, das Preis-Leistungsverhältnis eingängig zu prüfen. Möglichkeiten bieten sich auf einigen Internetseiten sowie in Foren, die sich mit der Problematik beschäftigen.

Stromlieferant

   Donnerstag, den 21. August 2008

Es ist kaum zu glauben, aber Kühe werden immer nützlicher. Sie bieten nicht nur eine gute Nahrungsquelle und sehen gut aus, nein, sie sind vielseitiger, als man denkt. Nach neuesten Studien können sie sogar helfen, zwei große Probleme der Menschheit, zum einen den Klimaschutz und zum anderen die Stromerzeugung, zu lösen. Die Exkremente, die die Kühe und andere Nutztiere ausscheiden, können zur Erzeugung von Biogasen herbei gezogen werden.

Dies wiesen die US-Forscher Michael Webber und Amanda Cuellar der US Universität Texas in ihren Studien nach. Normalerweise setzen verrottende Fäkalien klimaschädliche Gase wie Methan frei. Doch das muss nicht sein. Es besteht auch die Möglichkeit, die entstehenden Gase ohne Zusatz von Sauerstoff in Biogas umzuwandeln. Dieses könnte dann in Gasturbinen zur Stromerzeugung verwendet werden. Damit wäre sowohl dem Klima als auch der alternativen Stromerzeugung geholfen.

Ob dieses Verfahren jedoch für die Massenproduktion von Strom tauglich ist, bleibt nachzuweisen. Das Konzept, die Kuh als Stromlieferant , scheint auf den ersten Blick sehr interessant. Doch wo sollen die Herden von Kühen, dem wohl niedlichsten Energielieferanten überhaupt, untergebracht werden? Diese und ähnliche Fragen bedürfen einer eingehenderen Untersuchung.

Strom Preis

   Dienstag, den 19. August 2008

Die Deutschen gelten als ein Volk der großen Sparer. Doch diese Zeiten könnten jetzt vorbei sein. Bei einer Inflationsrate von ca. 7 Prozent bleibt den Bürgern nicht mehr viel Raum zum Sparen. Diesen Trend haben sowohl wer-ist-billiger.de als auch der Discounter für moderne Kommunikation Simply erkannt. Daraufhin haben sie sich kurzerhand zu einer Kooperation entschlossen. Simply bietet seit neuestem ebenfalls den Service an, eine Liste der günstigsten Strom- und Gasanbieter zusammen zu stellen. Sie garantieren allerdings, dass es weder zu Stromausfällen noch zu Unterbrechungen der Versorgung kommt, falls sich ein Verbraucher aufgrund des Angebotes zu einem Wechsel entscheidet. Das Prinzip ist ganz einfach.

Ein günstiger Mobilfunkanbieter kann ebenfalls günstigen Strom anbieten, da er sich bereits im Zusammenhang mit dem Schlagwort ‚billig‘ etabliert hat. Für einen Musterhaushalt, der einen jährlichen Verbrauch von ungefähr 4000 kWh hat, bedeute die nächste, bereits angekündigte, Strom Preis Erhöhung eine Mehrbelastung von bis zu 50 Euro im Jahr. Der Service, den wer-ist-billiger.de und Simply gemeinsam anbieten wollen, besteht darin, dass sie eine Liste der billigsten Strom- und Gaslieferanten anbieten. Der Markt sei mit mehreren hundert Anbietern und über 8000 Tarifen für jeden normalen Verbraucher zu unübersichtlich, so Simply-Geschäftsführer Choulidis. Der Service stelle eine enorme Erleichterung dar.

Strompreisrechner

   Sonntag, den 17. August 2008

‚Alles wird teurer‘, so lautete vor kurzem die Überschrift einer bekannten deutschen Zeitung. Die Autoren bezogen sich dabei auf eine Inflationsrate von 7 Prozent, die derzeit in Deutschland herrscht. Am vielleicht gravierendsten sind die Preissteigerungen im Energiesektor. Allerdings besteht dort auch ein enormes Einsparungspotenzial. Verbraucher können sich von einem Strompreisrechner einen vermeintlich günstigeren Anbieter raussuchen lassen.

Den Service bieten vor allem Verbraucherportale oder Hotlines. Die meisten Bundesbürger zahlen zu viel Geld für ihren Strom, das ging aus einer kürzlich veröffentlichten Studie des Verbraucherportales toptarif.de hervor. Doch das muss nicht sein. Gerade die Grund- und Ersatzversorger seien bei mittelmäßiger bis schlechter Leistung zu teuer. Zudem stehe es jedem frei, seinen Stromanbieter zu wechseln. Wer diesen Service nicht nutze, sei nach Ansicht der Verbraucherschützer selber schuld. Dabei ist dieser Vorgang so einfach. Man stellt einen Antrag bei dem vermeintlich neuen Anbieter und kündigt bei dem alten.

Und schon ist der Wechsel perfekt. Über spezielle Angebote und deren flächenmäßige Verbreitung gibt zum Beispiel toptarif.de Aufschluss. Also dann los, nichts wie sparen.

Strompreisentwicklung

   Freitag, den 15. August 2008

Streitigkeiten in der Politik gehören ja schon fast zum guten Ton. Doch das sich die Geister so intensiv an einem Thema scheiden, ist selten. So fordert CSU-Chef Erwin Huber eine drastische Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Seiner Meinung nach könne man den Preissteigerungen auf dem Energiesektor nur dadurch entgegenwirken.

Die Strompreisentwicklung sei so dermaßen nach oben geschnellt, dass die Politik eingreifen müsse. Die Meinung der Grünen und SPD seien nicht vertretbar. Diese sprachen sich öffentlich gegen eine Laufzeitverlängerung aus. Huber stellt sich vor, dass man die Gewinne, die aus den Laufzeitverlängerungen resultieren, an die Verbraucher weiter geben könne. So sei allen geholfen. Die Wirtschaft könne weiterhin den günstigen Atomstrom produzieren und den Verbrauchern sei eine gewisse Last von den Schultern genommen. Ein weiteres Argument für die weiterführende Nutzung des Atomstroms liege in der CO2-Freiheit. Zudem seien die Risiken beherrschbar. Wie sich der Streit jedoch weiter entwickelt und ob eine Einigung erzielt werden kann, wird sich erst noch zeigen. Eins steht jedoch fest. Hinsichtlich der steigenden Energiepreise muss eine Lösung gefunden werden.

Stromstaerke

   Mittwoch, den 13. August 2008

In Oberteuringen wird es auf den Straßen des Nachtens bald sehr lauschig und gemütlich. Nein, dass ist kein Scherz. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die veralteten Straßenlaternen durch dimmbare Technik ersetzt werden sollen. Den Anstoß zu dieser Entscheidung gab ein Gutachten der Technischen Werke Friedrichshafen bezüglich der vollständigen Straßenbeleuchtungsanlagen der Rotachkommune und deren Verbrauch.

Die Vorteile der neuen Technik liegen klar auf der Hand. Die Laternen werden zu der gewohnten Zeit eingeschaltet, doch nachdem sie die volle Leistung erreicht haben, regelt eine neue Technik in den Stromkästen die Stromstaerke stufenweise zurück. Dabei ist es unerheblich, welche Leuchtkörper, also Glühbirnen, in der Laterne stecken. Die Ausleuchtung wird in der Hauptzeit die gleiche bleiben. Schon allein wegen der Sicherheit müsse der Umstand gewährleistet werden.

Der Verbrauch der Straßenbeleuchtung könne so um ein Viertel reduziert werden, was eine Einsparung von ca. 1600 Euro im Jahr zur Folge hätte. Weiterhin verfügt die neue Technik über eine längere Lebensdauer, da die Spannung viel geringer sei, als bei der veralteten Beleuchtungsanlage. Zu guter letzt sei die Umrüstung auf Energiesparlampen unproblematisch. Es gilt der Grundsatz, dass In Zeiten, in denen Energie langsam zu einem Luxusgut wird, jeder versuchen muss, zu sparen.

Stromspartipps

   Montag, den 11. August 2008

Dass Stromsparen etwas bringt, ist jedem schon lange klar. Neben dem Erhalt einer niedrigeren Rechnung kann jeder ein erleichtertes Gewissen hinsichtlich der schwindenden Energieressourcen haben. Aber dass Stromsparen auch als Wettbewerb funktionieren kann, ist neu. Die sächsische Energieagentur SAENA – GmbH rief den Stromspar-Wettbewerb „STROMSPARtakiade” ins Leben. das Ziel ist es, möglichst viele Sachsen zum Sparen zu animieren. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Abschnitte, die Testphase von Juli bis Dezember dieses Jahres und die Hauptphase, welche von Januar bis Juni 2009 läuft.

Der erste Teilnehmer, Eberhard Koch aus Dresden, habe bereits erheblich eingespart. Von seinem vorherigen Stromverbrauch von 4000 kWh möchte er langfristig wegkommen. Herr Koch hat auch schon ein paar Stromspartipps für alle, die an diesem Konzept interessiert sind. Sehr effizient sei das Auswechseln der alten Glühbirnen in der ganzen Wohnung gegen Stromsparlampen und LED-Leuchten. Laut Christian Miksch, dem Geschäftsführer der SAENA, diene der Wettbewerb dazu, den Sachsen mögliche Energiesparpotenziale aufzuzeigen. Haushalte, die schon länger sparen, sollen ebenfalls von dem Konzept angesprochen werden. Den besten Sparern winken, neben einer erfreulich niedrigen Stromrechnung , interessante Preise.

Stromsparen

   Samstag, den 9. August 2008

Durch das Einsparen von Strom und Energie im Allgemeinen, können der Umwelt sowie dem Klima gute Dienste geleistet werden. Doch wie kann man richtig sparen? Es gibt viele verschiedene Tipps, wie man den Energieverbrauch senken kann. Der beliebteste Ratschlag ist dabei das Auswechseln der herkömmlichen Lichtquellen durch Energiesparlampen. Doch viele Ratschläge vergessen einen wichtigen Aspekt. Bevor Strom gespart werden kann, muss der Verbrauch eines Gerätes bekannt sein. Mit diesem Problem beschäftigt sich das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE).

Dieses startete jetzt das Kooperationsprojekt „Intelliekon“, das zusätzlich vom Wirtschaftsministerium gefördert wird. Ziel dieses vier-stufigen Projektes ist es, Möglichkeiten zu entwickeln, anhand von intelligenten Messgeräten den Stromverbrauch in den Haushalten zu reduzieren. Dadurch soll ein nachhaltiger Energieeinsparungseffekt erzielt werden. Das Projekt sei sehr praxisorientiert. Dieser Umstand begünstige eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Ein Mitglied des Teams sei in einem Unternehmen zur Herstellung von Stromzählern angestellt, wodurch die Innovationen schon nach kurzer Zeit für einen an Kunden weiter gegeben werden können. Das Fraunhofer Institut verspricht sich die Entwicklung vom einfachen und partiell durchgeführten Stromsparen zu einem allgemeinen Volkssport, wie es in einer Pressemitteilung hieß.

Stromproduktion

   Donnerstag, den 7. August 2008

Jedes Land und jeder Mensch benötigt Strom. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass die herkömmliche Stromproduktion immer mehr in den Hintergrund rückt, orientieren sich viele Länder an neuen Energiequellen. Die bis vor einigen Jahren hauptsächliche Form der Stromerzeugung, z. B. durch Kohle- oder Atomkraftwerke, stellt sowohl die Umwelt als auch das Klima vor große Probleme. Ein weiterer Vorteil alternativer Energiequellen, neben der Umweltverträglichkeit, ist die ständige Existenz der Quellen. Kohle als Rohstoff wird irgendwann nicht mehr vorhanden sein und Atomkraftwerke sind auf die Dauer gefährlich. Produziert man jedoch Energie mit Hilfe des Windes und des Wassers, verfügt man über Quellen, die nicht versiegen. Das haben auch die einzelnen Länder erkannt. Immer mehr nutzen alternative Energiequellen.

So gelten Deutschland und Spanien als die Länder mit der höchsten Windkraftkapazität in Europa. Sie erhalten diesen Vorteil, in dem sie ca. 11000 kWh Strom aus Wind erzeugen. Um ein Windkraftrad in Bewegung zu versetzen, bedarf es allerdings vorher einer Kraftaufwendung. Es ist also nötig, Windkrafträdern einen internen Impuls zu versetzen. Am meisten Erfolg versprechen dafür Gasturbinen, die ohne großen Aufwand an- und abschaltbar sind und die Unstetigkeiten des Windes ausgleichen können. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass Gasturbinen eventuelle Unregelmäßigkeiten bei der Einspeisung des Stromes in das Netz ausgleichen können. Kohle- und Atomkraftwerke benötigen zu viel Zeit, um angeheizt zu werden.

Der Trend geht demnach zu einer kombinierten Nutzung von Gas- und Dampfturbinen. Dies hat eine Entlastung der Umwelt zur Folge, die sehr begrüßt werden sollte.

Stromfresser

   Dienstag, den 5. August 2008

Jeder kann es spüren, das Ansteigen der Energiepreise. Beim Blick auf die Stromrechnung wird so manchem Angst und Bange. Besonders hart trifft es diejenigen, die glauben, effizient Strom zu sparen. Die meisten wechseln die herkömmlichen Glühbirnen gegen Energiesparlampen und LED-Leuchten aus. Doch das allein reicht nicht, die Stromkosten spürbar zu senken. Vielmehr ist es wichtig, die deutlichen und heimlichen Stromfresser zu lokalisieren und abzuschalten. Dazu zählen vor allem die Geräte, die dauerhaft auf stand-by laufen. Laut Annegret Cl-Agricola, Bereichsleiterin der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), sei es möglich, den Stromverbrauch eines durchschnittlichen Vier-Personen-Haushaltes um bis zu 25 Prozent zu senken. Nötig sei dafür aber die Kenntnis der versteckten Stromverbraucher. Verfügt ein Haushalt z. B. über einen zweiten Kühlschrank, mag das im Sommer zwar praktisch sein, kostet allerdings ca. 120 Euro im Jahr. Ein weiterer Kostenfaktor ist der Einsatz von Halogenstrahlern in Deckenflutern. Diese haben einen enormen Energieverbrauch, die Kosten können sich innerhalb eines Jahres auf bis zu 90 Euro belaufen. Wer einen Überblick über den Verbrauch der einzelnen Haushaltsgeräte erhalten möchte, kann sich auf der Internetseite informieren. Dort werden Hilfestellungen zur Identifizierung der größten Stromverbraucher und Tipps zur Senkung der Stromkosten gegeben.

Strom Rechner

   Sonntag, den 3. August 2008

Es ist unglaublich, aber fast jeder Mensch verbraucht zu jeder Tages- und Nachtzeit Strom. Wer jetzt glaubt, er könne sich davon ausnehmen, denke nur einmal daran, wie viele Geräte auf stand-by geschaltet sind. Doch Strom und Energie im Allgemeinen sind nicht billig. Im Gegenteil, die Preise steigen immer mehr an. Es lohnt sich also, einmal nachzuschauen, wohin der Strom fließt und ob man diesen nicht günstiger beziehen könnte. Wie viel Energie die einzelnen Geräte eines Haushaltes verbrauchen, kann mit Hilfe eines Strommessers in Erfahrung gebracht werden. Sind die Werte bekannt, kann das Sparen beginnen. Es ist allerdings unmöglich, komplett auf Strom als Energiequelle zu verzichten. Verbraucherschützer raten deshalb, einen Vergleich der einzelnen verfügbaren Stromanbieter durchzuführen. In den meisten Fällen sind junge Unternehmen günstiger als die Grundversorger.

Eine Studie hat ergeben, dass sie insgesamt ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten. Für wen welcher Anbieter geeignet ist, lässt sich ebenfalls schnell und kostenlos im Internet ermitteln. Bei einem frei verfügbaren Strom Rechner können die individuellen Daten eingegeben werden. Dieser ermittelt dann, welcher Anbieter mit welchen Konditionen geeignet sei. Nach Bernhard Nixdorf, Energieexperte der Verbraucherzentrale Ulm, lohne es sich, bereits im Kleinen mit dem Sparen zu beginnen. Auch dies bringe sichtliche Erfolge. So rät er, die Wärmedämmung zu überprüfen.
Dort ließe sich eine Menge einsparen. Ein weiterer Tipp seinerseits besteht in dem vollständigen Abziehen der Elektrogeräte von der Steckdose. So kann der Stromfluss unterbrochen werden. Spätestens bei der nächsten Abrechnung zeigt sich, dass es sich lohnt, nach dem Ausspruch, Kleinvieh macht auch Mist, zu verfahren.

Stromsteuer

   Freitag, den 1. August 2008

Viele Verbraucher sind in diesen Tagen verärgert über die gestiegenen Preise. Vor allem auf dem Sektor der Energiewirtschaft sind diese förmlich explodiert. Strom und Gas werden immer teurer. Doch nicht nur die Nettopreise steigen, sondern auch die Steuerbelastungen für die Bürger wachsen immer mehr an. Im Jahr 2007 hätten die Bürger Staatslasten von etwa 13 Milliarden Euro zu tragen gehabt, die im Vergleich zu 2006 um 4 Prozent gestiegen seien, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Prognosen für dieses Jahr zu Folge steigen die steuerlichen Belastungen für die Bürger in diesem Jahr auf bis zu 14 Milliarden Euro. In diesen Zahlen ist allerdings die Mehrwertsteuer noch nicht enthalten, es ist mit einem weiteren Anstieg der Steuerzahlungen zu rechnen.

Den größten Posten dabei bildet, wen wird es wundern bei den Energiepreisen, die Stromsteuer. Sie schlägt im vergangenen und in diesem Jahr mit jeweils ca. 6,4 Milliarden Euro zu Buche. Den zweitgrößten Posten, ohne die Mehrwertsteuer zu beachten, stellt die Förderung von Ökostrom mit ca. 5 Milliarden Euro dar, gefolgt von Konzessionsabgaben an die Kommunen, welche ungefähr 2 Milliarden Euro jährlich betragen.
Im Hinblick auf die stark gestiegenen Preise sprach sich Rolf Kornemann, Verbandspräsident der Eigentümer-Schutzgemeinschaft Haus & Grund Deutschland, für eine Mehrwertsteuersenkung im Energiebereich, also für Strom, Gas und Heizöl, aus.






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