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EgON berichtet Stromews von Stromanbieter und alles Sonstiges über Strom

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Immer mehr Netzbetreiber kündigen Teldafax

   29. März 2011

Neuer Rekord bei der Earth Hour 2011 erreicht +++ Teldafax bei den Stadtwerken Düsseldorf in Zahlungsverzug. Der Discount-Anbieter bleibt weiterhin in den Schlagzeilen und viele Kunden sind besorgt. +++ Durch Intelligente Stromzähler Energie sparen? – Dies testet zur Zeit der Netzbetreiber Vattenfall.

Earth Hour 2011

Insgesamt 134 Länder nahmen an der Earth Hour 2011 teil, um für den Klimaschutz ein Zeichen zu setzen. Am 26. März wurde bei berühmten Bauwerken auf der ganzen Welt das Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Seit mittlerweile 3 Jahren gibt es die Earth Hour, diese Aktion hat die Umweltstiftung WWF ins Leben gerufen. Auch in Berlin war es ein großer Erfolg, mit einer Schweigeminute für die Opfer der Katastrophe von Fukushima wurde die Aktion vor dem Brandenburger Tor eröffnet.

Teldafax bei mehreren Netzbetreibern in Zahlungsverzug

Auch die Stadtwerke Düsseldorf haben dem Anbieter Teldafax gekündigt. Rund 1700 Strom- und 300 Gaskunden von Teldafax bekommen Ihren Strom nun aus der „Ersatzversorgung“. Der Verbraucher kann aber frei wählen, ob er bei den Stadtwerken Düsseldorf bleibt oder zu einem anderen Anbieter wechselt. Nicht nur Netznutzungsentgelte wurden nicht bezahlt, sondern auch andere Rechnungen sind nicht beglichen worden. Ob Teldafax sich noch kurzfristig mit den Stadtwerken einigen kann, ist ungewiss.

Gerätetest – Smart Meter

Vattenfall spendiert Mietern im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf die Smart Meter, besser bekannt als intelligente Stromzähler. Rund 10.000 Haushalte nehmen an dem Versuch teil. Die Zähler können nicht nur wie der der Name schon sagt „zählen“, sondern ermitteln den aktuellen Verbrauch und zeigen die Bilanz von Tag, Woche, Monat und Jahr an. Laut einer EU-Vorgabe sollen vier Fünftel aller Haushalte bis 2020 mit einem intelligenten Stromzähler ausgestattet werden. Bereits jetzt ist ein intelligenter Stromzähler bei Sanierungen Pflicht.

Die Nachfrage bei Ökostrom steigt

   22. März 2011

Gefahr der Strompreise und der Stabilität des Stromnetzes durch die Abschaltungen der Alt-Atomkraftwerke in Deutschland. +++ Immer mehr Verbraucher wollen weg von konventionellen Strom, der aus Kernenergie besteht. +++ Neue Technologie für die Langzeitspeicherung von der juwi-Gruppe und der SolarFuel GmbH getestet. Erdgas aus Ökostrom ist vielseitig verwendbar.

Abschaltung der Alt-Atomkraftwerke

Durch die Abschaltung der Alt-Atomkraftwerke in unserem Lande sind die Stabilität des Netzes und die Strompreise in Gefahr, so sieht es E.on Chef Teyssen. Auch Wolfgang Franz, Chef der Wirtschaftsweisen meint, dass sich die Verbraucher auf erheblich höhere Strompreise einstellen sollen.

Verbraucher steigen auf Ökostrom um

Um ca. 60 Prozent ist die Nachfrage nach Ökostromtarifen gestiegen, da viele konventionelle Stromtarife einen bestimmten Anteil von Kernenergie aufweisen. Nach der Atomkatastrophe in Japan, wollen immer mehr Verbraucher zu Ökostrom wechseln. Auch wenn die Nachfrage sehr groß ist, versichert Herr Kampwirth vom Unternehmen Lichtblick „Es besteht keine Gefahr, dass Ökostrom knapp wird“.

Neues Verfahren mit Erneuerbaren Energien

Die juwi-Gruppe und die SolarFuel GmbH verwandelt in der Laboranlage von SolarFuel von elektrischer Energie in Erdgassubstitut um. Dr. Michael Specht, Leiter der Abteilung „Regenerative Energieträger und Verfahren“ erklärt „Damit verbindet die Technologie die Märkte für Strom, Wärme und Mobilität miteinander“, denn die Verwendung ist vielseitig. Überschussstrom könnte somit zum Beispiel aus Windkraft gespeichert und in den vorhandenen Wärme-oder Kraftstoffmarkt eingesetzt werden.

Beginnende Kernschmelze in Japanischem AKW

   15. März 2011

Ein Erdbeben vor der Ostküste Japans hat am 11. März zu einem gigantischen Tsunami geführt. In dessen Folge kam es im Atomkraftwerk Fukushima zu Stromausfällen und einer Unterbrechung der Kühlung in mehreren Reaktoren. +++ Die Deutschen könnten beim Strom rund 1,2 Milliarden Euro einsparen, so das Ergebnis eines Vergleichsportal aus Berlin. Dazu ist nicht einmal ein Anbieterwechsel nötig. +++ Gegen Stromio werden Klagen eingereicht. Immer mehr Betroffene melden sich zu Wort und beklagen, dass der Düsseldorfer Versorger ihnen monatlich zu Geld abbucht.

Droht Japan der Atom-GAU?

Nachdem die Kühlung versagte, erhitzte sich das verdampfende Kühlwasser derart, dass es zu einer Wasserstoffexplosion im Reaktorblock 1 kam. In wie weit der Reaktor selbst beschädigt wurde, konnte nicht gesagt werden. Allerdings wurde im Verlaufe ein Anstieg der radioaktiven Strahlung im Umkreis des AKW Fukushima gemessen. Die Regierung veranlasste das Gebiet im Umkreis von 20km um den Reaktor zu räumen.

Risikofrei Wechseln

Schon der Wechsel in einen günstigeren Tarif der Grundversorgung würde dafür ausreichen. Rund 45 Prozent der Haushaltskunden würden mit einem teureren Tarif beliefert. Durch einen preiswerteren Tarif könnten Kunden jährlich rund 5,7 Prozent ihrer Kosten einsparen, so Daniel Dodt von „toptarif“. Würden dies alle deutschen Haushalte tun, läge das Sparpotenzial bei rund 1,2 Milliarden Euro. Wenn man dann auch noch zu einem anderen, günstigeren Anbieter wechselt, steigt das Einsparpotenzial weiter. Kunden brauchen dabei keine Versorgungslücken zu fürchten.

Stromio enttäuscht seine Kunden

Ein Artikel in der NWZ hatte den Stein ins Rollen gebracht: Rolf Walter machte seinem Ärger über die unfaire Praxis des Unternehmens Luft. Daraufhin erreichte die NWZ eine Vielzahl von Zuschriften. Neben den überhöhten Abschlagszahlungen, die das Unternehmen gerne einfach abbucht, wurden auch hin und wieder Kilowattstunden untergeschoben, die die Betroffenen gar nicht verbraucht haben können. Die Kunden warnen eindringlich: „Finger weg von Stromio!“. Eine Sammelklage ist derzeit in Bearbeitung.

Oettinger stellt Aktionsplan für mehr Energie-Effizienz heute vor

   8. März 2011

Heute stellt Günther Oettinger, EU-Energiekommissar, einen Aktionsplan vor, der für mehr Energie-Effizienz in der Europäischen Union sorgen soll. Oettinger fordert für Verbraucher die monatliche Abrechnung des Gas- und Stromverbrauchs, um mehr Transparenz zu erreichen.

Monatliche Abrechnungen sollen helfen

Oettinger will die große jährliche Abrechnung des Energieversorgers durch monatliche detailliertere Kostenaufstellungen ersetzen. Verbraucher sollen mehr Informationen zum Stromverbrauch und zur Wärmeerzeugung bekommen, damit sie entscheidungsfähiger werden. Dazu gehören auch monatliche Verbrauchsbescheide. Jeder Bürger soll nachvollziehen können, wie viel Energie sie wofür und zu welchem Preis benötigen bzw. erhalten.

Mehrkosten für Stromversorger

Der Uwe Reuter, Pressesprecher vom Energieverbund ENERVIE in Südwestfalen, sprach von einem extremen Aufwand, der damit verbunden sei. Bei 270.000 Kunden im Versorgungsgebiet würden intelligente Zähler benötigt werden, außerdem müsste das Rechnungssystem geändert werden. Hohe Mehrkosten wären mit diesem Projekt verbunden. Doch vorerst benötigen die Energieversorger mehr Informationen, um das Ausmaß und den damit verbundenen Aufwand bestimmen zu können. Jedenfalls wäre die Umstellung nicht im kurzen Zeitraum machbar. Nach der heutigen Vorstellung des Aktionsplanes für mehr Energieeinsparungen wird es wohl genauere Informationen geben.

EU fordert mehr Wettbewerb bei Energie

   3. März 2011

Neue Energiegesetze sollen in Zukunft schneller umgesetzt werden, deshalb will Brüssel den Druck auf die Staaten in der EU erhöhen. Sinkende Verbraucherpreise und mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt seien das Ziel. Sollten Verletzungen im Hinblick auf EU-Verträge aufgetreten sein, so müssen diese geahndet werden; so Energiekommissar Günther Oettinger. Viele Mitgliedstaaten der EU sieht Oettinger aber schon auf dem richtigen Wege.

Heute tritt in ganz Europa das dritte Energiebinnenmarktpaket in Kraft. Verschiedene Neuerungen von Strom- und Gasmärkten sind dabei Hauptprogrammpunkt. Oettinger sieht vor, dass Beziehungen zwischen Energienetzbetreibern und Energielieferanten entweder gelockert oder ganz getrennt werden sollen. Diese Entflechtung würde sich positiv auf den Energiemarkt auswirken.

Energiemarkt profitiert von Entflechtung

Oettinger hält es für möglich, dass durch die Entflechtung der Geschäftsbereiche oder die Ausgliederung des Netzbetriebs, ein Unternehmen garantieren kann, dass Konkurrenzunternehmen das eigene Netz nutzen können, ohne dabei selbst überbevorteilt zu werden. Doch bei dieser Situation will Brüssel genauer hinsehen. Regulierungsbehörden sollen ein Auge auf diese Entflechtungsmethoden haben; wer sich am Ende in seinen Geschäftsbereichen trennt, soll jeder Mitgliedsstaat selber entscheiden.

Brüssel hofft durch die Entscheidung auf mehr Wettbewerb. Lieferanten, die kein eigenes Netz besitzen können in ihrer bestimmten Region, ihren Strom über die bestehenden Leitungen zum Verbraucher schaffen. Ein Kunde in Deutschland könnte dann zwischen einem Lieferanten aus Deutschland oder sogar aus Italien wählen. Brüssel hofft so auf sinkende Preise für den Verbraucher. Doch über etwaige Entwicklungen der Gaspreise, will sich Brüssel nicht äußeren, denn diese hängen von verschiedenen Faktoren ab. Doch ein Stromanbieterwechsel, würde dem Verbraucher helfen, Geld zu sparen. Für die Abwicklung des Wechsels setzt Brüssel den Energieunternehmen eine Frist von drei Wochen.

Kürzung der Solarförderung nun amtlich

   28. Februar 2011

Der Bundestag hat nun die bereits angekündigte Solarförder-Kürzung abgesegnet. Die Subvention wird bis Anfang 2012 um maximal 24 Prozent gesenkt und das Grünstrom-Privileg gekappt. +++ Eigens für den Netzausbau hat Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) vergangenen Dienstag eine Netzplattform ins Leben gerufen. Damit will er das Projekt schneller vorantreiben. +++ Nach Schätzung des Bundesumweltministeriums würde die Bergung des radioaktiven Mülls aus dem Atommülllager Asse rund 2 Milliarden Euro kosten. Weitere Kosten für die Schließung und weitere Zwischenlagerung des Mülls kämen dann noch dazu.


Zubau regelt Kürzung

Die Kürzung richtet sich maßgeblich nach dem Zubau zwischen März und Mai dieses Jahres. Die neu installierte Kapazität wird auf das Jahr hochgerechnet und dann entsprechend gekürzt. Liegt der jährliche Zubau bei mehr als 3.500 Megawatt, wird die Förderung um 3 Prozent gekürzt, je weitere 1.000 Megawatt wird um weitere 3 Prozent gekürzt, wodurch sich am 7.500 Megawatt eine maximale Einsparung von 15 Prozent ergibt. Im Januar 2012 soll die Förderung dann nochmals um 9 Prozent gesenkt werden. Ab 2012 sind die Anbieter von mindestens 50 Prozent Ökostrom nicht mehr gänzlich von der EEG-Umlage befreit, sondern nur bis 2 Cent je Kilowattstunde. Damit soll einem Missbrauch des Grünstrom-Privilegs vorgebeugt werden.


Die Bürger mitreden lassen

Auf dieser Plattform sollen Vorschläge erarbeitet werden, wie die bis 2020 benötigten 3.600 Kilometer langen Höchstspannungsleitungen schnellstmöglich gebaut werden können. Brüderle setzt sich zudem dafür ein, dass die betroffenen Bürger von Anfang an in die Planung mit einbezogen werden. Des Weiteren nannte er Erdkabel als Alternative – diese könnten jedoch auf Grund der hohen Kosten nicht durchweg realisiert werden. In diesem Zusammenhang forderte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erneut ein Netzausbaubeschleunigungsgesetz.


Probebohrungen auf Frühjahr verschoben

Eine Sprecherin des Ministeriums wollte die Summe nicht bestätigen, da dies aus heutiger Sicht gar nicht möglich sei. Es war ebenfalls unklar, wann das Thema im Umweltausschuss erörtert werden soll. Im Frühjahr sollen erste Probebohrungen erfolgen, um zu klären in wie weit die Fässer beschädigt sind. Zwischen 1967 und 1978 wurden rund 126.000 Fässer mit schwach und mittel radioaktivem Müll in der Schachtanlage eingelagert.

Erneut offene Rechnung bei TelDaFax

   24. Februar 2011

Der Netzbetreiber Enervie kündigte den Vertrag mit TelDaFax auf, nachdem dieser einer Rechnung nicht beglichen hatte. Die 3.000 betroffenen Kunden sollten daraufhin an die örtliche Grundversorgung angeschlossen werden. +++ Der EnBW-Deal, bei dem die 45 Prozent umfassenden Anteile des französischen Stromversorgers EdF an das Land Baden-Württemberg übergehen sollen, wurde vom Kartellamt abgesegnet. Die Transaktion konnte somit abgeschlossen werden. +++ Mit vierstündiger Verspätung erreichte der Atommülltransport aus der ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe (WAK) am Donnerstag das Zwischenlager Nord bei Lubmin. Die Fahrt verlief zumeist friedlich.

Neuer Durchleitungsvertrag

TelDaFax beruhigte seine Kunden und erklärte, dass der offene Betrag noch am gleichen Tag überwiesen worden sei. Lieferschwierigkeiten wurden zurückgewiesen. Einige Tage danach wurde ein neuer Durchleitungsvertrag zwischen den beiden Unternehmen geschlossen. Die 3.000 Kunden konnten somit beim Energieversorger TelDaFax bleiben. Bereits im vergangenen Jahr hatte es ähnliche Probleme in Zwickau gegeben. Aus diesem Grund steht der Energieversorger auch weiterhin unter der Beobachtung der Bundesnetzagentur.

Rechtsfragen zum EnBW-Deal noch offen

Unter dem Mantel der Geheimhaltung fanden schon im Dezember Verhandlungen zum Verkauf der EnBW-Anteile statt. Da das Kartellamt nun grünes Licht gegeben hat, kann der Verkauf für 4,7 Milliarden Euro abgeschlossen werden. Zwar befindet sich das Bundesland Baden-Württemberg nun im Besitz der Anteile, aber ausgestanden ist damit noch längst nicht alles. Die Opposition reichte beim Staatsgerichtshof eine Klage ein, da sie das Haushaltsrecht verletzt sieht. Eine Entscheidung steht noch aus.

Transport eher friedlich

Die Proteste rund um den Atommülltransport verliefen der Polizei zufolge überwiegend friedlich. Nur kurz vor dem Ziel, wenige Kilometer vor Lubmin, kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen, bei denen auch Personen verletzt wurden. Der hochradioaktive Atommüll stammte aus der Betriebszeit der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe und war für den Transport verglast worden. Die 56 Tonnen Abfall werden nun in dem Zwischenlager Nord bei Lubmin eingelagert, welches von den bundeseigenen Energiewerken Nord betrieben wird.

EnBW-Deal erhitzt weiter die Gemüter

   8. Februar 2011

Mappus wird beschuldigt mehrere Institutionen über seine Pläne des Anteils-Kaufs bewusst im Dunkeln gelassen zu haben. Der Ministerpräsident rechtfertigt den Kauf jedoch als Schutz vor ausländischen Investoren. +++ Der Boom erneuerbarer Energien in Ostdeutschland bringt einen bitteren Beigeschmack mit sich: die Netze sind vor allem an windstarken Tagen völlig überlastet und dem Zusammenbruch nahe. +++ Die Solarförderkürzung wurde vom Bundeskabinett verabschiedet. Entsprechend der weiteren Entwicklung beim Zubau, wird die Einspeisevergütung zum 1. Juli gekürzt.

Platzt EnBW-Deal nachträglich?

Das Vorgehen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) beim Kauf der EnBW-Anteile sorgt weiterhin für Furore. Er soll den Deal eigenmächtig, ohne Zustimmung des Finanzministers und ohne Vorlage eines Gutachtens besiegelt haben. Sollten sich diese schweren Vorwürfe bestätigen, dürfte der Deal platzen. Denn laut Gesetzgebung muss eine Zustimmung des Finanzministers vor Unterzeichnung der Papiere vorliegen. Andernfalls kann das Geschäft nachträglich für unwirksam erklärt werden.

Zusammenbruch Ostdeutscher Stromnetze?

Die Netze in Ostdeutschland und vor allem in Sachsen-Anhalt sind deutlich überlastet. Eine Runderneuerung und Erweiterung sei daher zwingend erforderlich. Zu diesem Zweck sollen 425 Millionen Euro investiert werden. Können die Arbeiten aus Mangel an Investitionen nicht abgeschlossen werden, müsste die Einspeisung von Windenergie verringert werden.

Ökostrom-Kürzung nun amtlich

Das Bundeskabinett verabschiedete am 02. Februar die bereits angekündigte Kürzung der Ökostrom-Förderung. Die konkreten Kürzungen zum 1.Juli stehen in Abhängigkeit zum weiteren Zubau in der ersten Jahreshälfte. Generell werden die Fördersätze für die Solarstrom-Einspeisung um 3 bis 15 Prozent gekürzt. Sollte der Boom dadurch nicht eingegrenzt werden können, sind weitere Kürzungen bis 2012 möglich.

EU verfiehlt Ziele, eine grüne Berlinale und viel Streit

   1. Februar 2011

Ein Rückblick der vergangenen Woche

EU: Ökoziele verfehlt

Kurz vorm Sondergipfel hat es außer Deutschland, Ungarn und Schweden kein Land der EU-Mitgliedsstaaten geschafft, die eigenen Ziele in Bezug auf erneuerbare Energien einzuhalten, weder in der Strom- noch in der Automobilbranche. EU- Energie-Kommissar Oettinger spricht nun von doppelt so hohen Investitionen und einer Harmonisierung der Förderinstrumente. Doch dies stößt selbst in der Bundesregierung auf heftige Kritik.

Berlinale: grüne Filmfestspiele

Mit einem Dreijahresvertrag sicherte sich die Entega das Geschäft mit den Veranstaltern der Berlinale. Der südhessische Ökostromversorger versorgt die Filmfestspiele vom 10. bis zum 20. Februar mit grüner Energie und möchte außerdem dabei helfen, das Festival ökonomisch zu gestalten. Außerdem wirbt die Entega mit riesigen weißen Buchstaben, die den Schriftzug „HOLY WOOD“, also „heiliger Wald“ offenbaren. Nacht sollen diese mit Waldmotiven angestrahlt werden.

Streit in der CDU

Obwohl in der gleichen Partei, haben EU-Umweltminister Günther Oettinger und Umweltminister Norbert Röttgen weiterhin Differenzen. Röttgen wirft der Regierung dabei fehlendes Verantwortungsgefühl vor, während Oettinger auf eine Europäisierung der Fördersysteme drängt. Beides wird von der Regierung weggeschoben und kategorisch abgelehnt.

Eine wichtige Woche für die SRU

   27. Januar 2011

Die SRU, das sind die Sachverständigen für Umweltfragen, haben in dieser Woche viele Denkanstöße gegeben. Erst gestern übergab Norbert Röttgen deren Sondergutachten „Wege zur 100-prozentigen erneuerbaren Stromversorgung“ in Berlin am, in der sie SRU eindringlich zum Umdenken in der deutschen wie Europäischen Umweltpolitik rät. Und nun hält die SRU Norbert Röttgens Kürzungen der Solarsubventionen auch noch für unzureichend. Diese sollen lieber mit 100 Megawatt pro Jahr gedeckelt werden, da sich die Kosten dann im Rahmen halten würden und der Zubau steuerbar werden würde.

Solarstrom ist ökologisch wertvoll

Die Solarbranche konnte bislang 340.000 neue Jobs schaffen und hat einen 10 Prozentigen Anteil an der deutschen Ökoenergie. Obwohl so viele Änderungen anstehen, soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz weiter erhalten bleiben. Die Änderungen dürften auch nur sehr behutsam durchgeführt werden, erklärten Geschäftsführer und Vorsitzender des Sachverständigenrats. Trotzdem sei eine Reform hinsichtlich der Kosten, speziell bei der Solarförderung, dringend erforderlich.

Droht Dattelner Kohlekraftwerk der Rückbau?

   18. Januar 2011

Bei der Förderung von Solaranlagen und Solarenergie handelt es sich nicht um eine Dauersubvention, stellte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) klar. +++ Die Sektoruntersuchung des Stromgroßhandels brachte keine konkreten Beweise für die Strompreismanipulation der Energiekonzerne, erklärte das Bundeskartellamt. +++ Ein neuerliches Gutachten kommt zu dem Schluss, dass sowohl der Standort des Dattelner Kohlekraftwerks als auch die Befeuerung mit importierter Kohle gegen das Ziel der Raumordnung verstoße. Keine guten Aussichten also für das E.ON-Projekt.


Keine Dauersubvention für Solarenergie

Da es sich bei der Sonnenenergie um eine Markteinführung handelt, ist es nur logisch, dass dies auch zeitlich begrenzt wird. Wenn Eigentümer und Vermieter dann auch nach dem Wegfall der Förderung noch in neue Solaranlagen investieren, hat sich diese Form der erneuerbaren Energien durchgesetzt, erklärte Röttgen. Mit weiteren Kürzungen müsse noch in diesem Jahr gerechnet werden, voraussichtlich schon im Juli.
Kartellamt findet keinen Beweis für Manipulation

Das Bundeskartellamt konnte durch seine Untersuchung des Stromgroßhandels der Jahre 2007 und 2008 keine Beweise dafür finden, dass die Energiekonzerne durch eine gezielte Zurückhaltung von Erzeugungskapazitäten die Strompreise beeinflusst haben. Kartellamts-Chef Andrea Mundt sagte jedoch, dass sie sowohl den Anreiz als auch die Möglichkeiten dazu hätten. Daher fordert er für die Zukunft eine Überwachung der Konzerne durch eine effektive Aufsicht.


Baustopp könnte bestehen bleiben

Der Bebauungsplan des Kohlekraftwerks in Datteln war im September 2009 vom Oberverwaltungsgericht in Münster für unwirksam erklärt worden. Die Stadt habe Vorgaben zum Naturschutz und Schutz der Bevölkerung nicht eingehalten, so die Begründung. Bliebe es bei dem Baustopp, müsste E.ON das Projekt vollständig zurückbauen. Daher versucht Datteln das Projekt durch einen neuen Bebauungsplan zu retten. Ein neues Gutachten bestätigt jedoch die Überzeugung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dass der Versuch einer nachträglichen Legalisierung des umstrittenen Kohlekraftwerks wiederum rechtswidrig wäre. Der DUH hatte das Gutachten in Auftrag gegeben.

Mit einer Strompreisgarantie schützen Sie sich

   11. Januar 2011

Viele Verbraucher ärgern sich seit dem Jahreswechsel über erhöhte Strompreise und fühlen sich den Stromriesen schutzlos ausgeliefert. Verbraucherschützer raten jedoch zum aktiven Wehren und rufen zum Stromanbieter wechseln auf. Ein Stromanbieterwechsel ist kostenlos, unkompliziert und risikolos.

Stromanbieterwechsel in 3 Schritten

Als erstes müssen Verbraucher sich nach einer Ankündigung zur Strompreiserhöhung innerhalb des 14tägigen Sonderkündigungsrechts um einen neuen Stromanbieter bemühen. Die Mindestvertragslaufzeit wird durch das Sonderkündigungsrecht aufgehoben und auch nur in der Zeit haben Stromkunden ein Recht sich einen neuen Stromanbieter innerhalb der Vertragslaufzeit zu suchen. In einem unabhängigen Online Stromrechner können Verbraucher ihre Postleitzahl angeben und ihren Jahresverbauch in Kilowattstunde. Wer Vorauskasse, Strompreisgarantie oder monatliche Abschlagszahlung will, kann dies unter den erweiterten Suchfunktionen angeben. Ein Klick auf Kostenlos vergleichen und schon kann es losgehen.

Günstige Stromanbieter in Ihrer Region

Der Stromrechner zeigt Ihnen alle verfügbaren Stromversorger in Ihrer Region; angefangen bei dem günstigsten. Neben dem günstigen Kilowattstundenpreis sollten Versorger sich auch unbedingt Preis-und Tarifdetails ansehen um sich nicht nur den günstigsten Stromanbieter herauszusuchen sondern auch den sichersten und flexibelsten. Zu empfehlen sind Stromanbieter ohne Vorauskasse, mit monatlicher Abschlagszahlung, mit einer 12monatigen Strompreisgarantie, einem günstigen Kilowattstundenpreis und einem Ökostromtarif. Wechseln können Kunden gleich Online, so ist der Wechsel am einfachsten und auch am schnellsten.

Borroso hegt Zweifel am Erreichen des EU-Energieziels

   6. Januar 2011

Auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel erklärte José Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident, das das Energieziel der Europäischen Union gefährdet sei. Da nicht ausreichende Fortschritte gemacht würden, müsste man unverzüglich handeln. Borroso wolle den Sondergipfel am 4. Februar dazu nutzen um mit den Staats- und Regierungschefs der EU darüber zu beraten.

Deutliche Verfehlung

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt die Energieeffizienz bis 2020 um 20 Prozent verbessern. Die verbesserte Isolation von Gebäuden soll ebenso maßgeblich dazu beitragen wie die Verankerung der Energieeffizienz als verbindliches Kriterium für öffentliche Ausschreibungen, so der Plan der EU. Weitere Energieeinsparungen sind auch im Bereich Verkehr geplant. Allerdings würden diese Maßnahmen laut Barroso lediglich zu einer Verbesserung von 10 Prozent führen.

Bezüglich weiterer Schritte wollte sich der EU-Kommissionspräsident jedoch nicht auf das Vorschreiben verbindlicher Ziele für alle Mitgliedsstaaten festlegen, wie etwa bei den erneuerbaren Energien. Dagegen lobte er, dass die Umstellung auf regenerative Energien gut vorankomme und es machbar sei bei 2020 ein Fünftel des Energiebedarfs durch Strom aus erneuerbaren Quellen zu decken.

Gas-Pipeline aus dem Balkan

In der kommenden Woche reist Barroso nach Aserbaidschan und Turkmenistan. Dort gibt es bei der Alternative zu russischen Gasleitungen, der geplanten Nabucco-Pipeline vom Kaspischen Meer nach Mitteleuropa, weitere Fortschritte. Schon seit längerem versucht Energiekommissar Günther Oettinger den Ausbau der europäischen Strom- und Gasnetze voranzutreiben. Dieser wird in den kommenden Jahren rund 200 Milliarden Euro kosten. Ein weiteres Thema des Sondergipfels am 4. Februar in Brüssel sind die Innovationen. Europa liegt nach Meinung vieler Experten im Bereich neuer Techniken deutlich hinter den USA und China zurück.

Solarbranche vor erneuter Subventionskürzung

   4. Januar 2011

Hamburg – Nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ vom Montag, jedoch ohne Angabe von Quellen, haben die Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Solarindustrie gefruchtet. Man habe sich darauf geeinigt eine reguläre vierteljährliche Abschlagszahlung bei der umstrittenen Ökostromvergütung einzuführen und die Fördermittel erneut zu kürzen.

Damit würden Einschnitte nicht erst zum Jahreswechsel sondern schon quartalsweise erfolgen. Würde die Zahl der zugebauten Solaranlagen im Frühjahr die politischen Vorstellungen überschreiten, könnte die Vergütung schon im Sommer gesenkt werden.

Obergrenze für Zubau

Beschwichtigend hatte sich die Solarbranche schon im November auf eine Obergrenze des Zubaus geeinigt. So sollen künftig jährlich nur noch drei bis fünf Gigawatt zugebaut werden dürfen. Im Jahr 2010 lag der Zubau bei sieben bis acht Gigawatt Gesamtleistung. Das entspricht in etwa einer Verdoppelung zum Vorjahr. Durch die großzügige Förderung ist Deutschland weltweit der größte Solarmarkt.

Schlechtes Image für Ökostromausbau

Allerdings nimmt die Entwicklung der Ökostromförderung bedenkliche Ausmaße an. Derzeit beläuft sich die Förderung auf 13 Milliarden Euro, die von den Verbrauchern durch die EEG-Umlage gezahlt wird. Zu Beginn 2011 stieg sie von 2 auf 3,5 Cent je Kilowattstunde, also um 75 Prozent. Dadurch ist die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber der Ökostromförderung stark gefährdet. Mit Hinblick darauf wurde eine parteiübergreifende Kürzung der Subventionen gefordert.

Strompreiserhöhungen weiter vorangetrieben

   28. Dezember 2010

Zum 1. Januar 2011 rollt die nächste Welle von Strompreiserhöhungen über Deutschland. So muss jeder zweite Haushalt in Deutschland mit einem höheren Strompreis rechnen. Durchschnittlich beträgt die Erhöhung etwa 7 Prozent, obwohl auch in einigen Gebieten Erhöhungen von bis zu 19 Prozent erhoben werden. Bei einem Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeutet das ein jährlicher Mehrbetrag von 66 Euro.

EEG-Umlage trägt Schuld

Die meisten der Stromanbieter geben die gestiegene EEG-Umlage als Grund für die Preissteigerungen an. Doch obwohl die EEG-Umlage tatsächlich um 1,76 Cent pro Kilowattstunde gestiegen ist, sind die Strombeschaffungskosten gesunken. Deshalb ist es verwunderlich, dass die Strompreise derart horrend ansteigen. Und dies war vorerst nicht die letzte Strompreiserhöhung: Bereits für den Februar 2011 haben erneut 41 Stromanbieter Preissteigerungen von durchschnittlich 8 Prozent angekündigt.

E.ON und Telekom für Ausbau intelligenter Netze

   23. Dezember 2010

Hamburg – E.ON, Deutschlands größter Energieversorger, plant den Ausbau der intelligenten Stromnetze. Dafür sucht der Konzern derzeit noch nach Partnern. Erste konkrete Gespräche habe es bereits mit René Obermann, dem Geschäftsführer der Deutschen Telekom, gegeben. Das verriet E.ON-Vorstandschef Johannes Teyssen der „Financial Times Deutschland“ in ihrer Ausgabe vom Donnerstag.

Gemeinsames Know-How

Da Obermann bereits im September den Einstieg in den Sektor der Netzdienstleistungen angekündigt hatte, wollte Teyssen nun die Möglichkeiten bezüglich einer Kooperation der Unternehmen erkunden. Dabei ginge es keinesfalls um die Beteiligung, sondern darum technische Möglichkeiten effektiv zusammenzuführen, betonte Teyssen ausdrücklich.

Neuer Markt

Für die Branche bilden intelligente Netze und Stromzähler den neuen Milliardenmarkt. Schon in wenigen Jahren soll in jedem Keller ein solcher Zähler hängen, der sowohl die Verbrauchsdaten von Kühlschrank, Waschmaschine und Co. als auch die Einspeisung von Solarzellen auf dem Dach misst. Für manche kaum vorstellbar, sollen sie Geräte in Phasen günstigen Stroms – möglich bei variablen Tarifen – zu- und bei teurem Strom wieder abschalten. Um Stromerzeugung und –verbauch im Gleichgewicht zu halten, führen Netzbetreiber die Daten mit denen von Großkraftwerken und industriellen Energieverbrauchern zusammen.

Transpararenzstelle für Energiemarkt geplant

   22. Dezember 2010

Bonn – Um für die nötige Transparenz im Energiegroßhandel zu sorgen, will das Bundeskartellamt schon 2011 die geplante Überwachungsstelle auf den Weg bringen. Laut der Nachrichtenagentur dpa hat Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, versichert, dass die konzeptionellen Vorbereitungen zur Einrichtung der Markttransparenzstelle bereits begonnen hätten. “Wir wollen hier in Europa nicht hinterherhinken, sondern voranschreiten und es ist sicher geboten, da zügig zu Werke zu gehen“, sagte Mundt.

Transparenzstelle vorweggenommen

Um die nötige Transparenz herzustellen sei das Bundeskartellamt genau die richtige Behörde – gerade wenn es um die Beobachtung der überwiegend national organisierten Stromproduktion gehe, so der Präsident. Das Kartellamt habe durch die Sektoruntersuchung Stromgroßhandel, deren Ergebnisse Anfang 2011 vorgelegt werden sollen, die Markttransparenzstelle schon vorweggenommen habe.

Am Beispiel von 2007 und 2008 habe man viertelstündlich überprüft, welches Kraftwerk mit welcher Leistung am Netz war. Man hätte also schon länger erkannt, dass von neutraler Seite her Licht ins Dunkel gebracht werden müsse, um das Vertrauen in das Funktionieren der Märkte zu stärken, betonte Mundt.

Steigende Ökostromumlage gefährdet Akzeptanz

   21. Dezember 2010

Mannheim – Dem Ergebnis eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zufolge gehen Experten von einem rasanten Anstieg der Ökostromumlage aus. Mehr als ein Viertel der Fachleute aus der Energiebranche rechnet innerhalb der nächsten fünf Jahre mit einem deutlichen Anstieg der EEG-Umlage, die alle Stromkunden über ihre Rechnung zahlen müssen. Sie warnen vor dem Verlust der Zustimmung der Bevölkerung zur Förderung der erneuerbaren Energien.

EEG-Umlage wird weiter steigen

Mehr als 200 Fachleute aus Energieunternehmen und der Wissenschaft nahmen an der repräsentativen Umfrage teil. Bei der Auswertung zeigte sich, dass 45 Prozent der Teilnehmer davon überzeugt sind, dass die Umlage innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 4 bis 6 Cent je Kilowattstunde steigt. Laut ZEW befürchtet ein gutes Viertel der Befragten sogar eine Steigerung auf 6 bis 8 Cent je kWh. An eine Stabilisierung der Preise nach der Steigerung im Januar 2011 glaubt circa ein Fünftel.

Warnung vor zu hohen Preisen

Schon nächsten Monat steigt die Ökostromumlage von 2 auf 3,5 Cent je Kilowattstunde, was für einen Durchschnittshaushalt eine Mehrbelastung von fünf Euro pro Monat für Öko-Energie zur Folge hat, nämlich zwölf statt sieben Euro. Fünfzehn Prozent glauben, dass mit dieser Erhöhung bereits die Zustimmung der Bevölkerung gefährdet ist. Ein knappes Drittel sieht die kritische Schwelle erst bei 4 bis 6 Cent je Kilowattstunde, ein Viertel bei 6 bis 8 Cent.

Bereits in der vergangenen Woche hatten führende Energiewissenschaftler vor einem Kollaps der Ökostromförderung gewarnt. Eine rasche Kürzung der der Einspeisevergütung für Solarstrom war für sie daher ein absolutes Muss.




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