Wirkleistung
Freitag, den 16. Mai 2008Durch die Wirkleistung (P) wird eine Leistung in eine andere transformiert. Die Wirkleistung wird in Watt (W) angegeben.
Durch die Wirkleistung (P) wird eine Leistung in eine andere transformiert. Die Wirkleistung wird in Watt (W) angegeben.
Das Verhältnis zwischen der zur Verfügung gestellten Leistung und der tatsächlich erhaltenen Leistung wird als Wirkungsgrad bezeichnet. Je größer die Spanne dazwischen, desto größer ist auch der Leistungsverlust. Um möglichst verlustarm zu arbeiten, wird stets die Steigerung des Wirkungsgrades angestrebt.
In einem Windkraftwerk wird Wind zur Stromerzeugung genutzt. Häufig werden Windenergieanlagen in sogenannten Windparks errichtet. In der vergangenen Zeit wurde vermehrt Kritik laut, da das Landschaftsbild durch die Ansammlung vieler Windkraftwerke beeinträchtigt wird. Außerdem wird befürchtet, dass der Bau von Windenergieanlagen einen negativen Einfluss auf die Vogelwelt haben könnte.
Windkraftwerke werden in Offshore-Anlagen (Anlagen, die vor der Küste errichtet werden) und Onshore-Anlagen (Anlagen, die auf dem Festland gebaut werden) unterschieden.
Unter Windenergie versteht man die Energie, die unter Nutzung von Windkraft gewonnen wird. Sie gehört, genau wie Sonnenenergie, Wasserkraft u. a. zu den erneuerbaren Energien. Neben der Stromerzeugung findet sie auch für den Antrieb von Segelflugzeugen, Segelschiffen, Heißluftballons etc. Verwendung.
Der elektrische Widerstand R kann eine Behinderung des Stromflusses verursachen. Je höher der Widerstand ist, desto geringer ist auch der Stromfluss. Dementsprechend höher muss die Spannung sein, damit Strom fließen kann.
Die Maßeinheit für den elektrischen Widerstand ist Ohm.
Wechselstrom ist die gebräuchlichste elektrische Stromform. Kennzeichnend für den Wechselstrom ist, dass sich seine Richtung und Stärke in regelmäßigen Abständen ändern. Vorteilhaft gegenüber der Verwendung von Gleichstrom sind die wesentlich einfachere Handhabung und die weitaus niedrigeren Kosten, die bei der Versorgung mit Wechselstrom anfallen.
Watt (W) ist die Maßeinheit für die elektrische Leistung (P). Der Namensgeber der Maßeinheit, James Watt, war ein schottischer Erfinder. Um auch größere Mengeneinheiten verständlich ausdrücken zu können, ist häufig von Kilowatt, Megawatt oder Gigawatt, mitunter auch von Terawatt die Rede. 1 Terawatt = 1.000 Gigawatt = 1 Millon Megawatt = 1 Milliarde Kilowatt = 1 Billion Watt.
Mittlerweile ist Wasser der wichtigste erneuerbare Energieträger. In der Vergangenheit ausgetestet und bewährt, deckt Wasserkraft inzwischen ca. 5 % des bundesweiten Strombedarfs ab.
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Arten von Wasserkraftanlagen bewährt, so zum Beispiel das Laufwasserkraftwerk, das Speicherwasserkraftwerk, das Pumpspeicherkraftwerk und das Gezeitenkraftwerk.
Wasser ist eine Wasserstoff-Sauerstoff-Verbindung (H2O). Unter Normaltemperaturen tritt Wasser in flüssiger Form auf. Im gefrorenen Zustand (unter 0°C) wird es als Eis bezeichnet, im gasförmigen Zustand (ab 100°C) als Wasserdampf.
Wasser ist ein fester, unverzichtbarer Bestandteil des menschlichen Lebens. Es übernimmt eine essenzielle Rolle in der Aufrechterhaltung aller Lebensvorgänge in unserem Körper. Ohne Wasser – kein Leben.
Mit einem Anteil an der Bedeckung der Erdoberfläche von über 70% ist Wasser auch ein in Massen vorhandener primärer Energieträger, welcher im Bereich der regenerativen Energieversorgung wohl in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.
In einem Sonnenwärmekraftwerk (siehe auch: solarthermisches Kraftwerk) wird Strom erzeugt, indem Sonnenenergie in Wärme und diese wiederum in elektrische Energie umgewandelt wird. Ein Sonnenwärmekraftwerk ist meist leistungsfähiger als ein photovoltaisches Kraftwerk. Auch ist seine Errichtung mit weniger Kosten verbunden. Es gilt jedoch zu bedenken, dass die Instandhaltung eines solarthermischen Kraftwerks wiederum sehr teuer ist.
Die Wärmepumpe, welche unter Stromzufuhr Wärmeenergie in Wärme umwandelt, dient als Heizung. Da sie sowohl äußerst effizient als auch umweltentlastend arbeitet, bietet sie eine gute Alternative zu herkömmlichen fossilen Heizapparaten.
Zahlung mit Vorauskasse ist vor allem für den Stromanbieter vorteilhaft, da es für ihn eine Zahlungssicherheit darstellt. Erhält der Anbieter das Geld im Voraus, kann er bereits damit wirtschaften. Dadurch können Strompreise günstiger veranschlagt werden.
Bei der Vorauskasse-Zahlung besteht für den Kunden natürlich immer ein gewisses Risiko – denn im Fall eines Bankrotts des Energieversorgungsunternehmens, hat er weder einen Anspruch auf Leistung noch auf die Auszahlung seines Geldes. In den letzten Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass Vorauskasse-Zahlungen an EVUs mit sehr geringen Risiken verbunden waren.
Volt (V) ist die Maßeinheit für die elektrische Spannung (U). Elektrische Spannung bezeichnet den Unterschied zwischen dem Pluspol und dem Minuspol innerhalb einer Spannungsquelle
Jeder Verbraucher, der Kunde eines Energieunternehmens ist und regelmäßig seine Rechnungen bezahlt, hat das Recht, lückenlos mit Strom versorgt zu werden. Eine Ausnahme bildet hierbei der unterbrechbare Tarif, bei dem der Kunde – gegen einen entsprechenden Preisnachlass – eine Unterbrechung der Stromversorgung in Kauf nimmt.
Mit dem Verrechnungspreis werden die Kosten beglichen, die für den Kauf und die Wartung technischer Geräte (wie Messgeräte) sowie für bestimmte Dienstleistungen anfallen.
Von Stromverbrauchsspitzen ist dann die Rede, wenn der Stromverbrauch besonders hoch ist. Der Stromverbrauch im Laufe eines Tages ist in Privathaushalten nie konstant. So wird beispielsweise in den Morgenstunden, in der Mittagszeit und am Abend mehr Strom verbraucht als zu anderen Tageszeiten – also immer dann, wenn viele elektrische Geräte (wie z. B. E-Herd, Fernseher, Computer, Radio, elektrische Küchengeräte) gleichzeitig im Einsatz sind.
Der Verbrauchspreis wird aus den Kosten ermittelt, die für die aufgewendete Arbeit, den eigentlichen Stromverbrauch und die bereitgestellten Leistungen entstehen.
Unter Stromverbrauch versteht man die Strommenge, die vom Kunden in einem bestimmten Zeitraum genutzt wird. Je höher der Verbrauch, desto höher sind auch die Kosten, die für den Kunden entstehen. Die Höhe des Verbrauchs ist abhängig von Tages- und Jahreszeit. Da der Strombedarf erfahrungsgemäß in den Nachtstunden und am Wochenende geringer ist, haben Energieanbieter für diese Zeiten den sogenannten Nieder- bzw. Schwachlasttarif eingeführt. Dies soll bewirken, dass das Stromnetz gleichmäßig ausgelastet wird.
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