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EgON berichtet Stromews von Stromanbieter und alles Sonstiges über Strom

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Strom

AKW Brokdorf könnte wieder Strom erzeugen

   Dienstag, den 19. Juli 2011

Das Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein könnte nach Revisionsarbeiten wieder ans Netz gehen, dies teilte die Betreiberfirma Eon mit. Zwei Wochen länger als geplant habe die Instandhaltung und Prüfung des Atomkraftwerkes gedauert. Neben den routinemäßigen Wartungsarbeiten wurden einige der 193 Brennelemente ausgewechselt. 1400 externe Mitarbeiter haben an der Revision mitgewirkt. Brokdorf hat nach dem von der Bundesregierung beschlossenen Atom-Ausstiegsgesetz noch eine Restlaufzeit von zehn Jahren und soll 2021 vom Netz gehen.

Aus dem Bioenergiepark fließt Strom

Mit Verspätung ging die Solarstromanlage der Bürgergenossenschaft „Energie für Saerbeck“ ans Netz. Die Vorstände der Genossenschaft Josef Wessels und Alfred Wennemann, Projektentwickler der gemeinde-eigenen SGW Andreas Fischer und Bürgermeister Wilfried Roos freuen sich über die Inbetriebnahme. Ca. 176.000 Kilowattstunden Strom könnte die Anlage jährlich erzeugen. 45.000 bis 50.000 Euro erwartet Josef Wessels an Einnahmen aus der Einspeisevergütung. Auch die gestellte Rendite von vier bis fünf Prozent wird sich nicht ändern.

Baubeginn des Solarkraftwerkes in Vockerode

Die Bauarbeiten für das Solarkraftwerk in Vockerode (Landkreis Wittenberg) haben gestern begonnen. Auf einer Fläche von 19 Hektar wird eine Anlage, die jährlich mehr als 9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen soll, errichtet. Das Unternehmen Vogt Solar GmbH teilte mit, dass das Solarkraftwerk den jährlichen Bedarf von ca. 2600 Haushalten decken kann.

Mit Wärmepumpenstrom zum „Wärmepumper des Jahres“

   Dienstag, den 12. Juli 2011

Bis Ende August 2011 können sich Besitzer einer Wärmepumpe beim deutschlandweiten Wettbewerb des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) e. V. bewerben. Der Gewinner erhält drei Jahre lang kostenlosen Wärmepumpenstrom. Besitzer müssen lediglich drei gute Gründe für ihre Wärmepumpen-Heizung nennen und ein Foto von sich mit der Wärmepumpe online stellen, der User hat dann die Möglichkeit abzustimmen. Der Contest ist ein Teil der Kampagne „Zeichen setzen – Wärme pumpen!“ des BVP. Vorstandsvorsitzender Paul Waning sagt, dass die Nutzer von Wärmepumpen das Klima schützen, gleichzeitig Geld sparen und durch ausgereifte Technologie, die kostenlose Umweltenergie aus Wasser, Luft und Erdreich nutzen. “Wir suchen deutschlandweit Botschafter für diese zukunftsorientierte Heiztechnologie.”

Kraftwerkreserven werden registriert

Seit März stehen acht Atomkraftwerke in Deutschland still, seitdem wird das Stromnetz stark belastet. Die Bundesnetzagentur ermittelt nun nach der beschlossenen Energiewende die Kraftwerksreserven Deutschlands für den Ernstfall. Im nächsten Winter kann der Strom knapp werden wenn die Sonne selten scheint und der Wind still steht, könnten Stromengpässe entstehen. Registriert werden nun alle Kraftwerke in einem Register von der Bundesnetzagentur in Bonn, so könnte man im Notfall schneller reagieren.

Erstes Schiffsmühlenkraftwerk wird bald verankert

Im August oder September wird auf der Elbe in Magdeburg Strom produziert. Mit Unterstützung vom Bundesministerium für Forschung und Technik und der Universität Magdeburg möchte der Erfinder und Ingenieur Hartmuth Drews aus Pinneberg seine Idee, regenerativen Strom mit Wasserkraft zu erzeugen, in die Realität umsetzen. “Ein Schiffsmühlenkraftwerk wird im Fluss verankert”, sagt Drews, “und durch die Strömung angetrieben.” Durch rumstöbern in alten Archiven, fand er die Idee, denn bereits im Mittelalter wurden Schiffsmühlen genutzt zwar nicht für die Stromerzeugung, dafür aber zum Kornmahlen. Drews ist von seiner Erfindung überzeugt, da bei regenerativen Energien Wasser einen der vordersten Plätze belegt.

Betrugsverdacht bei TelDaFax

   Dienstag, den 5. Juli 2011

Nun wird TelDaFax auch noch „gewerbsmäßiger Betrug“ vorgeworfen. Bereits nachdem der Stromanbieter seine Versorgung eingestellt hatte wurde Insolvenzverschleppung vermutet. Bei der Justiz in Deutschland besteht nun noch Aufklärungsbedarf und somit lässt die Staatsanwaltschaft Bonn in mehreren Orten unter anderem auch Troisdorf die Büros von TelDaFax durchsuchen. Laut dem neuen Verdacht soll der Strom- und Gasanbieter trotz der schlechten Unternehmens-Perspektive weiterhin neue Verträge mit Vorauskasse angeboten und abgeschlossen haben. Somit konnte TelDaFax anfallende Rechnungen abbezahlen. Wenn der Verdacht bewiesen werden kann, drohen harte Strafen für die Verantwortlichen.

„Alpha Ventus“ – Mehr Strom als erwartet

Der erste deutsche Offshore-Windpark „Alpha Ventus“ produziert seit der Eröffnung vor 14 Monaten mehr Strom als erwartet. Ein Sprecher des Projektes der Unternehmen EWE, Eon und Vattenfall sagte, dass die Windausbeute fünf Prozent über den Erwartungen liegt. Eigentlich hatte man von dem Projekt rund 220 Gigawattstunden jährlich erhofft, doch seit August 2009, als sich das erste Windrad drehte, speiste der Nordseewindpark bisher mehr als 330 Gigawattstunden ein.

Fortschritt bei der Bioabfallvergärungsanlage

Zwei Spezialkräne haben vergangene Woche in Ingolstadt eine zwanzig Tonnen schwere Rührwelle für die Bioabfallvergärungsanlage eingebaut. Laut Angaben des Bauunternehmens Büchl Entsorgungswirtschaft ist die Rührwelle das größte Bauteil des Rührwerks. Die Vergärungsanlage soll 2012 in Betrieb gehen und Bioabfälle in Biogas umwandeln. Somit werden etwa 250 Einfamilienhäuser mit Strom und Wärme versorgt und 3.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid können mit der Anlage künftig eingespart werden.

Mit Tastendruck Strom erzeugen

   Dienstag, den 28. Juni 2011

Die Wissenschaftler des australischen „Royal Melbourne Institute of Technology“ erforschen derzeit, wie man mit Hilfe von speziellen Materialen aus der Nanotechnologie-Forschung elektrischen Strom erzeugen kann. Somit könnten Nutzer die Laufzeit des Akkus ihres Laptops oder Mobiltelefons durch das Schreiben verlängern. Unterhalb der Tasten sollen piezoelektrische Dünnfilmgeneratoren angebracht werden. Diese erzeugen Strom, sobald der Nutzer Druck darauf ausübt. Die Technologie steht noch am Anfang ihrer Entwicklung, aber bereits jetzt könnte der erzeugte Strom die Akkulaufzeit eines Laptops um etwa zehn Prozent erhöhen. Ziel der Professorin Madhu Bhaskaran ist es, die Folie auch in anderen Bereichen einzusetzen, “Piezoelektrizität könnte in Laufschuhen eingesetzt werden, um unterwegs Mobiltelefone aufzuladen”. Die australischen Forscher werden dieses Verfahren nun für die Anwendertechnologie umfunktionieren. Ob diese Entwicklung nun zu spät kommt? – Mittlerweile werden Keyboards immer mehr von Touchscreens ersetzt.

Konzerne sollen Verbraucher zum Energiesparen bewegen

Verbraucher sollen mithilfe der Strom- und Gaskonzerne Energiesparen. Versorger sollen nach einem Vorschlag der EU-Kommission die Verbraucher mit Förderungen zur Nutzung besserer Heizungen und Dachisolierungen oder den Einbau von Doppelglasfenstern anstoßen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte, das jedes Jahr 1,5 Prozent Energie eingespart werden könnte. Für die Kunden soll zudem ein besserer Überblick über den Verbrauch geschaffen werden, zum Beispiel mit monatlichen Rechnungen oder den Einbau automatischer Zähler. Aber auch die Regierung soll sich an den Sparmaßnahmen beteiligen, öffentliche Gebäude sollten demnach saniert werden. Das Ziel der EU-Länder ist bis 2020 den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken.

Strom aus Klärschlamm

Ab November werden die Faultürme der Kaditzer Kläranlage in Dresden aus Klärschlamm Strom und Wärme produzieren. Die zwei Rieseneier, sogenannte Faultürme könnten den Bedarf von etwa 10.000 Verbrauchern decken. Wenn die Anlage in Betrieb genommen wird, werden täglich tausend Kubikmeter erwärmter Klärschlamm in die Faultürme geleitet. Der Klärschlamm bleibt durchschnittlich 21 Tage im Riesenei, der enthaltene Kohlenstoff wird in Methangas verwandelt und anschließend in einen Gasbehälter geleitet. Nachdem das Gas gereinigt wurde, kommt es in ein Blockheizkraftwerk. Darin wird es zu Strom umgewandelt. Die entstandene Wärme durch den Faulprozess wird für die Trocknung des Klärschlamms genutzt. Nachdem der Schlamm verarbeitet wurde, wird dieser in einer Kompostierungsanlage aufbereitet.

Kein Strom mehr von TelDaFax

   Dienstag, den 21. Juni 2011

Troisdorf – Von der Pleite des Billigstromanbieters TelDaFax sind mittlerweile Hunderttausende Verbraucher betroffen. Inzwischen ist die Lage des Unternehmens so dramatisch, dass es die Kunden nicht mehr mit Strom beliefern kann. Nach Angaben vom „Spiegel“ müssen nun die lokalen Grundversorger einspringen und die Stromversorgung übernehmen. Zwischenzeitlich gab es sogar Hoffnungen für das Troisdorfer Unternehmen, aber letztendlich stellte sich heraus: TelDaFax muss die Lieferung von Strom vorerst aussetzen.


Weltweit größtes Solarkraftwerk befindet sich in Entstehungsphase

Los Angeles – In der Wüste des US-Bundesstaates Kalifornien befindet sich das weltweit größte Solarkraftwerk in der Entstehungsphase. Das Kraftwerk soll eine maximale Leistung aufbringen, die mit der eines Atomkraftwerkes mithalten kann. Nach Angaben der „Welt“ erfolgt am Freitag der erste offizielle Spatenstich, damit das Milliardenprojekt gestartet werden kann.


Vattenfall liefert Strom für Hamburg

Hamburg – Das Unternehmen Hamburg Energie muss einen Verlust verbuchen: Der Stromlieferauftrag, den der städtische Stromversorger bereits als sicher eingestuft hatte, musste er nun aufgeben, da er ihn an seine Konkurrenten Vattenfall verloren hat. Am Montag verkündete der schwedische Energieversorger, dass er auch zukünftig die Stromversorgung der Stadt übernehmen wird.

Kartellamt erwartet steigende Strompreise

   Dienstag, den 14. Juni 2011

Gegenüber den Medien gab das Bundeskartellamt bekannt, dass aufgrund der bevorstehenden Energiewende mit steigenden Preisen zu rechnen ist. Kartellamtspräsident Andreas Mundt ließ verlauten, dass die Märkte am besten einschätzen könne, ob und wie sich die Preise für Strom entwickeln können. An der Leipziger Strombörse stieg der Preis bereits um 10 Prozent, nachdem die Regierung das Atommoratorium verhängt hatte. Der Preis ist bisher auch nicht wieder zurück gegangen.

Aurubis befürchtet Einbußen

Der größte Kupferkonzern in Europa, Aurubis, droht wegen des Atomausstiegs mit einer Investitionsverlagerung. Nach Angaben vom Vorstandschef Bernd Drouven, geht in dem Gesetzespaket der Regierung nicht hervor, ob Aurubis den Strom weiterhin bezahlen kann und wie sicher der Strom für den Konzern sein wird. Aurubis befürchtet bereits dass es Einbußen in der Wettbewerbsfähigkeit geben wird.

Atomausstieg kostet dem Bund 8 Mrd. Euro

Wolfgang Schäuble sieht Rot. Denn die Einnahmeverluste könnten sich für ihn auf 8,1 Milliarden Euro bis 2015 belaufen. Haushaltsexperten errechneten dieses Ergebnis. Vorerst wurden die Belastungen jedoch als „vertretbar“ eingestuft. Laut „Handelsblatt“ könnte der Ausstieg aus der Atomenergie teuer für den Bund werden.

Merkel will schnelleren Netzausbau

   Dienstag, den 7. Juni 2011

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) möchte einen schnelleren Ausbau des Stromnetzes, „Eine ganz neue Architektur.“ sagt sie. Um Bundeskompetenzen nutzen zu können und mit Ländern gemeinsam einen schnellen Netzausbau hinzubekommen, schlägt die Bundesregierung vor das Netzausbaugesetz zu ändern. Auch Investitionen in die Gebäudesanierung sollen nach dem Konzept der Bundesregierung verstärkt werden, „dafür wollen wir die entsprechenden Anreize schaffen.” Auch die Potenziale erneuerbaren Energien müssten so genutzt werden, dass diese preisdeckend gelingen. Die Umlage von 3,5 Cent pro Kilowattstunden, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz steht, sollte für Verbraucher „nicht wesentlich erhöht“ werden, so Merkel.

Strom-Engpässe zu Pfingsten

Laut Bundesnetzagentur könnte es zu Pfingsten Probleme mit dem Stromtransport geben. Grund dafür seien die zahlreich abgeschalteten Atomkraftwerke, der Präsident der Behörde Matthias Kurth sagte der „Rheinischen Post“, „Es kann an Pfingsten eng werden im Netz, weil die Last sehr schwach ist.“ Derzeit befinden sich die Stromnetze an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, da Strom aus Solar- und Windanlagen parallel an weit entfernten Standorten einfließe. Zurzeit sind 8 der 17 Atomkraftwerke in Deutschland still gelegt, diese sollen laut der Regierung nicht wieder ans Netz gehen, mit einer Ausnahme dass ein AKW in Reserve gehalten wird, falls Stromengpässe folgen.

Verärgerte Teldafax-Kunden suchen Rat

Immer mehr Teldafax-Kunden wenden sich an die Verbraucherzentralen. Nach eigenen Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt erhalten sie immer mehr Anfragen von beunruhigter Teldafax-Kunden. Zahlreiche Netzbetreiber haben dem Unternehmen Teldafax die Leitungen von Strom und Gas gesperrt. Alle Strom- und Gaskunden werden nun von der Ersatzversorgung beliefert, dies aber zu deutlich höheren Preisen und läuft längstens drei Monate. Die Lieferverträge enden durch die Kündigung zwischen Netzbetreiber und Teldafax nicht automatisch. Die Verbraucherschützer raten den Betroffenen unbedingt gesondert zu kündigen. Eine Sprecherin der Verbraucherzentrale empfiehlt außerdem, dass Verbraucher sich einen neuen Anbieter während der Erstversorgung suchen sollten.

Stromengpässe durch Energiewende?

   Dienstag, den 31. Mai 2011

Bis zum Jahr 2022 soll die Energiewende vollzogen werden und auch das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gehen. Nun gehen jedoch die Energieversorger auf die Barrikaden. Sie machen auf die Gefahr von möglichen Netzausfällen, erhöhten Preisen und Versorgungsengpässen aufmerksam. Allen Beteiligten der Energiewende ist bewusst, dass diese eine große Herausforderung für Deutschland ist. Zudem benötigen die Verbraucher umfassende Informationen.

Kostenexplosionen durch Atomausstieg befürchtet

Neben anderen Horrorszenarien geistert das Gerücht einer gravierenden Strompreiserhöhung infolge der Energiewende durch die Medien. Allerdings wurden diese Gerüchte mit der Veröffentlichung einer Studie zum Atomausstieg, die zuvor vom Bundesumweltamt zurückgehalten wurde, entdramatisiert. Die Studie gibt bekannt, dass nach Ansicht des Umweltbundesamtes ein schneller Atomausstieg lediglich zu moderaten Preisanstiegen bei den Stromkosten führen würde. Gerechnet wird mit Erhöhungen zwischen 0,6 und 0,8 Cent je Kilowattstunde. Zudem könne ein vollständiges Abschalten der deutschen Atomkraftwerke bis 2017 die Gefahren und Risiken der Atomenergie deutlich verringern. Die daraus resultierenden gesellschaftlichen Vorteile würden die Strompreiserhöhungen aufwiegen, argumentierte das Bundesumweltamt.

Borkener Netz von grünem Strom überfordert

In Borken mussten in der vergangenen Woche Produktionsanlagen für grünen Strom ausgeschaltet werden, weil die Stromleitungen zu schwach für die produzierte Menge Ökostrom waren. Über diese Nachricht waren viele verwundert, da vor allem im Zusammenhang mit dem Atomausstieg vor einem möglichen Zusammenbruch der Stromversorgung gewarnt wird. Der Weseker Landwirt Ludger Pölling bestätigt die Probleme mit dem Ökostrom. Im vergangenen Jahr habe er seine Fotovoltaikanlage von 200 auf 350 Kilowatt erweitert. Doch als die Sonne schien und ideale Bedingungen für die Stromerzeugung herrschten, konnte kein Strom aus der Anlage mehr in das Stromnetz eingespeist werden. Dafür waren keine Kapazitäten mehr vorhanden. Der Antrag eines anderen Landwirts auf die Erweiterung seiner Fotovoltaikanlage wurde von den Stadtwerken abgelehnt. Zunächst müsste das Stromnetz entsprechend ausgebaut werden.

Stromfresser im Haushalt

   Dienstag, den 24. Mai 2011

Laut einem Ergebnis der bundesweiten Studie „Wo im Haushalt der Strom bleibt“ der Energieagentur Nordrhein-Westfalen, ist der Computer samt Zubehör der größte Stromfresser im Haushalt, dies macht im Schnitt ein Viertel des Stromverbrauches aus. Von mehr als 380.000 Haushalten wurden die Stromverbrauchsdaten ausgewertet. Im Durchschnitt verbrauchen PC und sämtliches Zubehör 12,9 Prozent Strom, diverse Rundfunkgeräte verbrauchen weitere 11,9 Prozent. Mit Warmwasser, Licht, Kochen und Kühlschrank macht dies insgesamt fast zwei Drittel des Stromverbrauches aus. „Die Untersuchung belegt zudem, dass sich der Stromverbrauch in Abhängigkeit von der Anzahl der in einem Haushalt lebenden Personen unterschiedlich auf die verschiedenen Verbrauchsbereiche wie zum Beispiel Büro, Beleuchtung und Waschen verteilt“, betont Tom Küster von der Energieagentur NRW.

Erste Freiflächenanlage geht in Rommersheim ans Netz

In der Verbandsgemeinde (VG) Prüm geht die erste Freiflächen-Photovoltaikanlage offiziell ans Netz. Auf 7 Hektar wird nun für ca. 1.000 Haushalte Strom erzeugt. Zunächst war das Ziel auf 2 Hektar Strom zu erzeugen, aus Wirtschaftlichkeitsgründen wurde es später jedoch auf 7 Hektar ausgeweitet. Über die schnelle Umsetzung freut sich besonders Verbandsgemeinde-Bürgermeister Aloysius Söhngen. Denn die rechtlichen Rahmenbedingungen hatten sich während des Verfahrens geändert und die Freiflächenanlagen auf Ackerflächen sollten nicht länger gefördert werden. Nun sind 12.000 Module aufgestellt, diese können jährlich 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.

Kreidegrube als Stromspeichermöglichkeit

Der Baustoffkonzern Holcim und die Eon unterzeichneten vergangene Woche eine Partnerschaft, um den Bau eines Pumpspeicher-Kraftwerkes in Lägerdorf zu überprüfen. Denn in Schleswig-Holstein wird viel Strom durch Windenergie erzeugt, doch wenn der Wind wenig weht herrscht Flaute. Nun suchen Experten nach Speichermöglichkeiten und wollen dafür künftig zwei Kreidegruben in Lägerdorf nutzen. Ungefähr 17 Millionen Kubikmeter Wasser sollen zwischen den Gruben bewegt werden um etwa 2 Tage lang die Turbinen antreiben zu können. In einem Jahr soll die Machbarkeitsstudie vorliegen, bis dahin halten sich die Beteiligten mit konkreten Zahlen zurück.

Die Simulation macht es vor: 100% Ökostrom ist realisierbar

   Freitag, den 20. Mai 2011

Das Ziel, ausschließlich nur noch Ökostrom zu beziehen, ist innerhalb kurzer Zeit nur schwer zu realisieren, da der Aufbau der notwendigen Anlagen mit hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden ist. Was in der Realität jedoch eine Aufgabe ist, die sich über mehrere Jahre erstreckt, kann in simulierten Staaten, wie beispielsweise dem Freistaat Fromboldisland, schon jetzt betrachtet werden. Diese sogenannten Mikronationen sind virtuelle Staatskonstrukte, die entwickelt wurden, um sich an den Anforderungen zu messen, die in der Realität bestehen.

Homepage informiert über Wirtschaftlichkeit des Staates

Die Mikronationen dienen als interessantes Gedankenexperiment, woran sich viele Leute integrieren. Ein „Bewohner“ des unrealen Staates stellte eine kostenlose Homepage online, auf denen die Hintergründe und die Idee des Staates untersucht werden, der seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bezieht. Auf der Homepage sind Erläuterungen über den Aufbau und der Wirtschaftlichkeit des Freistaates Fromboldisland zu finden. Besonders die Stromversorgung des Landes wird dabei hervor gehoben: Die Nation soll mit Strom versorgt werden, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Die sogenannten Energie- und Wasserwerke Fromboldisland nutzen dafür nur Wasserkraft, die nur nach strengen Umweltschutzkriterien genutzt werden.

Probleme können diskutiert werden

Ziel dabei ist es, dass sich die Wasserkraftwerke harmonisch in die Landschaft einbringen, ohne dabei die Idylle zu zerstören. Ein Kriterium, welches in der Realität bei den existierenden Wasserkraftwerken oftmals fehlt. Auf der Homepage von Fromboldisland werden noch viele weitere Bereiche mit Bezug zur Realität erwähnt. Mit dieser Homepage können Probleme betrachtet und diskutiert werden, die bei der Umsetzung in der Realität beachtet werden müssen.

Strom- und Gasverbrauch gesunken

   Dienstag, den 17. Mai 2011

Die Verbrauchswerte für das erste Quartal hat vergangene Woche der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft /BDEW) bekannt gegeben. Der Verbrauch von Erdgas ging um zehn Prozent zurück. Der Stromverbrauch für die ersten drei Monate war mit 0,4 Prozent minimal höher als im Vorjahr. Grund für den geringeren Erdgasverbrauch sind die milden Wintermonate. Der gestiegen Stromverbrauch könnte zum größten Teil am Wirtschaftsaufschwung Deutschlands liegen.

Windpark Baltic 1 produziert Strom für 50.000 Haushalte

Den ersten kommerziellen Windpark in Deutschland hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG offiziell in Betrieb genommen. Die EnBW hat das Projekt im März 2008 erworben, nach drei Jahren stehen nun 21 Windräder in der Ostsee und produzieren für 50.000 Haushalte Strom. 2,3 Megawatt Leistung hat jedes Windrad, im Jahr können bis zu 185 Gigawattstunden Strom produziert werden. Der Windpark hat eine Größe von 7 km und liegt 16 km nördlich der Halbinsel Darß/Zingst.

Im Harz könnte das erste unterirdische Pumpspeicherwerk entstehen

Wissenschaftler sehen im stillgelegten Bergwerk in Bad Grund eine Chance für ein weltweit einmaliges Projekt. In der Tiefe könnte ein unterirdisches Pumpspeicherwerk entstehen, das Strom aus Windkraftanlagen speichern kann. Für diese Vorhaben werden nun Investoren gesucht. Aktuell werden die Kosten für das Projekt zwischen 150 bis 200 Millionen Euro geschätzt. Aus Sicht der Planer ist das unterirdische Pumpspeicherwerk derzeit die beste und umweltfreundlichste Lösung.

Kampagne „Unendlich. Einfach. Solar!“

   Dienstag, den 10. Mai 2011

„Woche der Sonne“ ist am 6 .Mai gestartet, dies ist eine bundesweite Kampagne mit mehr als 5.400 Veranstaltungen. Im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) wurde eine repräsentative Umfrage durchgeführt mit dem Ergebnis das mehr als 6 Millionen Menschen in Deutschland die Solarenergie nutzen. Carsten König, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar meint „Die Nutzung der Solarenergie ist längst zu einer Volksbewegung geworden, von der alle Bürger profitieren und die quer durch alle Gesellschaftsschichten reicht.“ Die Solarwoche findet noch bis zum 15. Mai unter dem Motto „Unendlich. Einfach. Solar!“ statt.

Verbraucherzentralen helfen Teldafax-Kunden

Aufgrund der Zahlungsschwierigkeiten des Strom- und Gasanbieters Teldafax, verweigern immer mehr Netzbetreiber den Netzzugang. Für die Kunden heißt das, sie fallen automatisch in die Ersatzversorgung des Grundversorgers zu einem höheren Tarif. Verbraucherschützer raten den Teldafax Kunden, sich einen neuen Anbieter zu suchen oder sie versuchen Teldafax ein Frist zu setzen zur Vertragserfüllung und bei Nichterfüllung sofort kündigen. Hat der Verbraucher Vorkasse geleistet und kündigt seinen Vertrag und Teldafax würde die offenen Forderungen nicht zurück zahlen, sagt Christine Bergmeyer von der Verbraucherzentrale Osnabrück „dann bliebe nur noch der gerichtliche Weg“. Die anfallenden Gerichtskosten muss zunächst der Kunden tragen.

Schule weiht Fotovoltaikanlage ein

Auf dem Dach der Kirschbergschule Reiskirchen wurde am vergangenen Wochenende die Fotovoltaikanlage eingeweiht. Diese erzeugt am Tag ungefähr 137 Kilowattstunden Strom und spart 68 Kilogramm CO2 ein. Die Anlage wurde offiziell von der Stiftung „Von Schulen – Für Schulen“ in Betrieb genommen. Innerhalb eines Jahres sollen die 154 Module 27.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. In der Schule selbst werden davon ungefähr 30 Prozent verbraucht und der Rest wird in das öffentliche Netz eingespeist. Durch die Anlage auf der Kirschbergschule rechnet man pro Jahr mit einer Einsparung von 22,7 Tonnen CO2, dies bestätigt Geschäftsführer Hans-Heinrich Walz der Firma „Walz erneuerbare Energien“, diese wurde von der Stiftung beauftragt.

Energieauktion – Gemeinsam sind wir stark

   Dienstag, den 3. Mai 2011

Bis diesen Sonntag haben Verbraucher die Möglichkeit sich für die aktuelle Energieauktion unverbindlich zu registrieren. Bereits zum zweiten Mal veranstaltet „Die Welt“ gemeinsam mit der Partnerfirma „iChoosr“ den Sammeleinkauf. Durch diese Sammelauktion kommen Verbraucher zu billigeren Strom. Der Verbraucher kann sich zwischen zwei Auktionen entscheiden, einmal für Tarife für „normalen“ Strom oder für Ökostrom Tarife. Das Auktionsergebnis wird jeden Teilnehmer bis zum 12. Mai per E-Mail mitgeteilt und kann dann entscheiden, ob die ermittelten Preise für einen Wechsel attraktiv genug sind.

Blockheizkraftwerk für Hausbesitzer

Dank der technischen Weiterentwicklung können sogenannte Mini-BHKW (Blockheizkraftwerke) in Ein- und Zweifamilienhäusern wirtschaftlich betrieben werden. Der Verbrennungsmotor treibt im Mini-BHKW einen Generator an, der Strom erzeugt. Die entstehende Wärme wird dann ins das Heizungssystem geleitet und dient der Warmwasserbereitung. Die Heizung funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, diese nutzt bis zu 95 Prozent der Energie des eingesetzten Brennstoffs und erzeugt somit gleichzeitig Strom. Das senkt nicht nur die Stromkosten, sondern auch die Heizkosten.

Rekord bei Solarstrom-Erzeugung

Die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland produzierten von Januar bis März dieses Jahres 2,75 Milliarden Kilowattstunden Strom. Herr Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. sagt, “Der im ersten Quartal 2011 erzeugte Solarstrom deckt den Jahresbedarf von rund 785.000 Drei-Personen-Haushalten – das entspricht der Einwohnerzahl von München und Köln zusammen”. Die Photovoltaik-Anlagen erzeugen zu Tageszeiten Strom, in dieser Zeit ist die Nachfrage am höchsten. Dies hat eine positive Auswirkung auf den Börsenpreis für Strom, da immer größere Teile mit Solarstrom abgedeckt werden.

Kaum eine Übereinstimmung: Strompreis ohne Atom

   Dienstag, den 26. April 2011

Nach der Atomkatastrophe in Japan und dem angesichts dem 25. Jahrestag des Unfalls in Tschernobyl fordern immer mehr Verbraucher den sofortigen Ausstieg aus der Atombranche. Doch was bedeutet der Ausstieg wirklich? Viele Experten geben an, was der Strom nach dem Atomausstieg kosten wird. Seltsamerweise weichen viele Berechnungen stark voneinander ab.


Was kostet Strom ohne Atom?

Einen realistischen und kaum spürbaren Preisanstieg von 0,1 bis 0,9 Cent pro Kilowattstunde prophezeit und Umweltminister Norbert Röttgen aus der CDU. Seine Hochrechnung begründet er mit einem alten Gutachten zur Laufzeitenverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland. Hingegen rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) dass der Kilowattstundenpreis für Strom ohne laufende Atommeiler in Deutschland um 1,4 bis 1,6 Cent teurer werden wird. Ein Durchschnittshaushalt wird dann mit 240 Euro pro Jahr mehr belastet.

Größer Anteil an Mehrkosten für Industrie und Gewerbe

Noch höhere Preisanstiege erwartet die Staatliche Energieagentur Dena. Berechnungen zu folge glaubt sie an einen Preisanstieg von 5 Cent pro Kilowattstunde. Dann würde der Strom für private Verbraucher um 20 Prozent teurer werden als jetzt. Einer Berechnung des Kölner Energieforschungsinstitut „r2b energy consulting“ ergab, dass die Strompreise um fast ein Drittel steigen werden, sobald acht Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden und bis 2018 die verbleibenden Atommeiler schneller abgeschaltet werden, als einst festgelegt.

Baugenehmigung für Fotovoltaikanlagen

   Dienstag, den 19. April 2011

Viele Solaranlagen-Betreiber haben ihre Anlage nach der Bauordnung der Bundesländer in Betrieb genommen. Darin ist festgehalten, dass Solaranlagen auf Gebäuden keine Genehmigung brauchen. Doch dies gilt nach einem neuen Urteil nicht mehr. +++ Das Öko-Institut in Freiberg stellt im Internet die umweltfreundlichsten Elektrogeräte vor. +++ EnBW warnt vor Engpässen bei der Stromversorgung, auch Probleme mit der Sicherheit des Stromnetzes könnten auftreten. Im Mai und Juni gehen fünf weitere Atomkraftwerke vom Netz.

Für Solaranlagen ist eine Baugenehmigung erforderlich

Nach einem neuen Urteil sind Solaranlagen-Betreiber verunsichert, denn in einigen Bundesländern muss die Aufstellung einer Fotovoltaikanlage von einem Bauamt genehmigt werden. Laut dem Bundesverband für Sozialwirtschaft gingen im vergangenen Jahr rund 230.000 Solaranlagen ans Netz, nur wenige davon haben eine Baugenehmigung. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster lautet: Führt die Errichtung einer solchen Anlage zu einer Nutzungsänderung des Gebäudes, so bedarf diese einer Baugenehmigung. Dies gilt, wenn der erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist und nicht selbst verbraucht wird.

Sparsame Elektrogeräte

Das Freiburger Öko-Institut bietet eine Orientierung für umweltfreundliche Elektrogeräte an. Nicht nur die Anschaffungskosten verschiedener Geräte sind hoch, sondern auch der Strom- und Wasserverbrauch. Das Öko-Institut gibt auch Tipps zum Energiesparen. In verschiedenen Kategorien werden die umweltfreundlichsten und sparsamsten Elektrogeräte vorgestellt. In den Vergleichslisten gibt es Informationen zum Hersteller aber auch zum Energieverbrauch.

EnBW warnt vor Engpässen

EnBW-Chef Hans-Peter Villis warnt vor akuten Strom-Engpässen in Deutschland. In der Samstagsausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ sagt er „Erstmals seit Jahrzehnten wird Deutschland ernste Probleme mit der Sicherheit der Stromversorgung bekommen”. Nach der Abschaltung fünf weiterer Kernkraftwerke im Mai und Juni, werden „zeitweise nur 30 Prozent der Atomkapazitäten zur Verfügung stehen“. Nach den ersten Abschaltungen profitieren davon die Atomkonzerne außerhalb Deutschlands wie zum Beispiel Frankreich und Tschechien, bereits jetzt sind die Großhandelspreise um 20 Prozent gestiegen.

Google investiert in Solarpark

   Dienstag, den 12. April 2011

Nach steigender Entwicklung des Strom- und Gas-Verbrauchs im Jahr 2010 möchten die Energieversorger verstärkt in Erneuerbare Energien investieren, bereits jetzt werden 18 Anlagen gebaut. +++ Google möchte Anteile des Solarparks in Brandenburg erwerben. Für die enormen Rechenleistungen der Server benötigen sie Unmengen an Strom, nun möchte Google reinvestieren. +++ Deutschlands größtes Solardach, wurde offiziell in Betrieb genommen. Die Photovoltaik-Anlage wurde in ca. vier Monaten in Philippsburg (Kreis Karlsruhe) erbaut.

Steigender Energieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr

Aufgrund des kalten Winters stieg der Absatz von Strom und Gas in Deutschland um vier Prozent. Daran erfreuen sich besonders die Energieversorger, im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gasverbrauch auf ca. 942 Milliarden Kilowattstunden und der Strom-Absatz auf ungefähr 530 Milliarden Kilowattstunden. Nun möchten die Energieversorger in Erneuerungen von Kraftwerkparks investieren. Zehn neue Windkraftanlagen sollen vor den Küsten Deutschlands errichtet werden.

Google investiert in Erneuerbare Energien

Google will demnächst in einen Solarpark in Brandenburg investieren. Wenn die Kartellbehörden zustimmen, beteiligt sich Google mit ca. 3,5 Millionen Euro und erwirbt somit 49 Prozent Anteile des Solarparks. Dies ist das erste Engagement von Google in Deutschland, über 100 Millionen Dollar hat das Unternehmen bereits in den USA in Windenergie und Solarkraft investiert. Nicht nur die Förderung klimafreundlicher Energie ist der Grund für die Investition an Öko-Strom, es ist auch eine „solide finanzielle Investition“, sagt Benjamin Kott von Google.

Eröffnung des größten Solardachs

Am Freitag den 8. April wurde das größte Solardach in Deutschland offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage, die im Logistikzentrum des Reifenherstellers Goodyear Dunlop in Philippsburg steht, umfasst eine Fläche von 87.500 Quadratmetern und hat eine Leistung von 7,4 Megawatt. Laut dem Reifenhersteller, erzeugt die Photovoltaik-Anlage jährlich 7,3 Millionen Kilowattstunden, das ist ein Jahresbedarf von ca. 1.800 Haushalten. Seit Ende 2010 erzeugen mehr als 95.000 Solarmodule Strom.

Abschaltung fünf weiterer AKW im Mai geplant

   Dienstag, den 5. April 2011

Neuer Investor bei TelDaFax löst den bisherigen Finanzinvestor CAP Invest ab. +++ 13 Meiler gehen vom Netz, nun kann der Strom in Deutschland knapp werden. +++ Stadtwerke wollen innerhalb von zehn Jahren doppelt so viel Strom liefern.

2-stelligen Millionenbetrag für TelDaFax

TelDaFax Vorstandsvorsitzender Herr Hans-Gerd Höptner ist es gelungen ein neuen Investor zu finden. Der Investor mit dem Namen Prime Mark Financial Group kommt aus Zypern und soll der TelDaFax Holding AG helfen, auch 2011 aktiv am Markt für Strom und Gas zu bleiben. Die Prime Mark Financial Group wird mit einem zweistelligen Millionenbetrag der TelDaFax-Gruppe beistehen. Die Verbraucherzentralen empfehlen Strom- und Gaskunden im Falle einer Insolvenz, die laufenden Verträge auf Lastschrift umzustellen.

Versorgungsengpass in Deutschland

Sieben AKW wurden bereits abgeschaltet, ein weiteres steht seit 2007 still und im Mai werden für routinemäßige Wartungsarbeiten fünf weitere Meiler abgeschaltet. Dena-Chef Stephan Kolher sagt in einem Gespräch mit der Bild, „Das kann eng werden. Wir gehen zwar auf den Sommer zu – da wird weniger Strom verbraucht als im Winter. Aber der Ausfall von 13 Kraftwerken fällt schon massiv ins Gewicht“. Es könnte ein Versorgungsengpass entstehen, um dies zu vermeiden, wird Deutschland vorübergehend Strom aus dem Ausland importieren.

Stadtwerke wollen mehr Strom produzieren

Die Stadtwerke wollen weitere Milliardenbeträge in Projekte investieren, um doppelt so viel Strom liefern zu können, wenn der Atomausstieg kommt. Aber es wurden viele Investitionen auf Eis gelegt, nachdem die Regierung die Laufzeitverlängerung für AKW beschlossen hat. Viele Investitionen hätten sich nicht mehr rentiert, sagt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).

Immer mehr Netzbetreiber kündigen Teldafax

   Dienstag, den 29. März 2011

Neuer Rekord bei der Earth Hour 2011 erreicht +++ Teldafax bei den Stadtwerken Düsseldorf in Zahlungsverzug. Der Discount-Anbieter bleibt weiterhin in den Schlagzeilen und viele Kunden sind besorgt. +++ Durch Intelligente Stromzähler Energie sparen? – Dies testet zur Zeit der Netzbetreiber Vattenfall.

Earth Hour 2011

Insgesamt 134 Länder nahmen an der Earth Hour 2011 teil, um für den Klimaschutz ein Zeichen zu setzen. Am 26. März wurde bei berühmten Bauwerken auf der ganzen Welt das Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Seit mittlerweile 3 Jahren gibt es die Earth Hour, diese Aktion hat die Umweltstiftung WWF ins Leben gerufen. Auch in Berlin war es ein großer Erfolg, mit einer Schweigeminute für die Opfer der Katastrophe von Fukushima wurde die Aktion vor dem Brandenburger Tor eröffnet.

Teldafax bei mehreren Netzbetreibern in Zahlungsverzug

Auch die Stadtwerke Düsseldorf haben dem Anbieter Teldafax gekündigt. Rund 1700 Strom- und 300 Gaskunden von Teldafax bekommen Ihren Strom nun aus der „Ersatzversorgung“. Der Verbraucher kann aber frei wählen, ob er bei den Stadtwerken Düsseldorf bleibt oder zu einem anderen Anbieter wechselt. Nicht nur Netznutzungsentgelte wurden nicht bezahlt, sondern auch andere Rechnungen sind nicht beglichen worden. Ob Teldafax sich noch kurzfristig mit den Stadtwerken einigen kann, ist ungewiss.

Gerätetest – Smart Meter

Vattenfall spendiert Mietern im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf die Smart Meter, besser bekannt als intelligente Stromzähler. Rund 10.000 Haushalte nehmen an dem Versuch teil. Die Zähler können nicht nur wie der der Name schon sagt „zählen“, sondern ermitteln den aktuellen Verbrauch und zeigen die Bilanz von Tag, Woche, Monat und Jahr an. Laut einer EU-Vorgabe sollen vier Fünftel aller Haushalte bis 2020 mit einem intelligenten Stromzähler ausgestattet werden. Bereits jetzt ist ein intelligenter Stromzähler bei Sanierungen Pflicht.






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