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Stilllegung des Endlagers Asse in Vorbereitung

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass in das ehemalige Salzbergwerk Asse, das seit 1967 als Atommülllager fungiert, Salzlösung eindringt und somit Einsturzgefahr besteht. Seit September 2008 wird das Atommülllager als Endlager behandelt und soll vom Betreiber, dem Bundesamt für Strahlenschutz, sicher und verantwortungsbewusst stillgelegt werden. Nun beginnt die sogenannte Kalterprobung, um die Rückholung des Atommülls durchführen zu können.

Kalterprobung in 800 Metern Tiefe

Dass die Rückholung der 125.787 Fässer mit radioaktivem Abfall und die anschließende Stilllegung des Endlagers Asse die sicherste Alternative ist, hat ein Optionenvergleich ergeben. Dessen Ergebnisse wurden im Januar 2010 vorgestellt. Durch die Stilllegung wird die Sicherheit der folgenden Generationen gewährleistet und auch die gesetzlichen Vorschriften finden ihre nötige Beachtung.

Ziel der sogenannten Kalterprobung ist es, sowohl das Bohrgerät samt Bohrdatenschreiber, die Sicherheitseinrichtungen (Preventer) als auch die Erkundungsgeräte ausgiebig zu testen. Dabei wird das Salzgestein an einer ungefährlichen Stelle, an der kein radioaktiver Abfall lagert, angebohrt. Wichtig ist, dass realistische Bedingungen herrschen, um bei eventuellen Komplikationen die richtige Verfahrensweise erproben zu können. Die Sicherheit steht bei der Rückholung der Fässer an erster Stelle und soll durch den Preventer gewährleistet werden. Dieser wird während des Bohrvorgangs das Bohrloch abdichten und so den Austritt von radioaktiven Partikeln verhindern.


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